Preiswürdige Idee für Online Marketing und PR

Die 1€ Stellenanzeige per Online Banking

Eine Idee, die wieder einmal zeigt, dass es sich auszahlt, einmal um die Ecke zu denken. Die österreichische Agentur Draftfcb Partners hat schon mehrmals geglänzt, wenn es um kreative Ideen von Direct Marketing Kampagnen geht. Diesmal wurde in eigener Sache ein versierter Buchhalter für die Agentur gesucht, vorzugsweise mit Agenturerfahrung - die Lösung war einfacher, als man vermuten könnte.

Per online-Banking wurden zahlreiche Agenturen in Österreich, Deutschland und der Schweiz per Banküberweisung kontaktiert. Die Kosten dafür - 1 Euro pro Überweisung. Der größte Aufwand dabei war wohl, die Kontonummern der Agenturen herauszufinden. Als Werbefläche diente die Zeile des Überweisungsformulars „Verwendungszweck”.

„Draftfcb sucht Buchhalter, die genauer hinsehen”.

Das Resultat: 60 Prozent Response, eine neue Buchhalterin und eine Bronze-Löwe beim Werbefestival in Cannes. Gratulation!

PS: Freilich - ein Cannes Löwe macht auch für Online PR etwas her, wie schon dieser Eintrag hier zeigt, aber auch die zahlreichen anderen Veröffentlichungen im Netz dazu…, etwa auch:

Twitter Search FCB

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Mit EINEM Blog den Ruf ruiniert…

Über die Leichtigkeit der Verleumdung “per Blog” im Web

Es passiert jeden Tag. Eine Person will einer anderen Böses und das Internet bietet sich als Plattform dafür besser, als jedes andere Medium auf der Welt. Immerhin verspricht die digitale Welt der Avatare und Nicknames Anonymität nicht nur für User, die illegal Inhalte downloaden wollen, sondern auch für jene, die Gerüchte in die Welt setzen möchten, um jemandem zu schaden, sprich - die Reputation im Internet zu zerstören.

Freilich - die meisten denken, das Netz bietet volle Anonymität und jene, die unvorsichtig verleumden, sind nicht des digital reputation managers Feind. Solche User können relativ schnell eruiert und im Notfall vor Gericht gebracht werden. Doch inzwischen ist vielen bewußt geworden, dass die IP-Adresse, also die physikalische Adresse des Computers im Netzwerk Internet, von welchem aus man sich im Netz bewegt, von Diensteanbietern, Providern, aber auch von Weblogbesitzern eingesehen werden kann.

Für letztere bedeutet dies im Falle einer vorsätzlich geplanten Verleumdungsaktion jedoch kein großes Hindernis. Entweder, man benutzt dafür Proxy Scripts, welche die eigene IP-Adresse verschleiern, oder man benutzt - noch einfacher - Webservices wie http://www.behidden.com/, http://www.obome.de/ oder http://anonymouse.org/. Für letzteres gibt es auch ein praktisches Firefox AddOn: https://addons.mozilla.org/firefox/1415/

Damit wäre also jedem Tür und Tor geöffnet, selbst von zu Hause aus anonym im Netz Schindluder zu treiben, ohne sich dafür in ein anonymes Webcafe begeben zu müssen.

Das typische, leichte Opfer für Verleumdung im Internet

  • besitzt kein eigenes Weblog, welches seinen Namen enthält (z.Bsp. wilfried.mueller.blogspot.com)
  • hat keine Accounts bei typischen social networks angelegt (xing.com, LinkedIn.com, Facebook, etc…)
  • versucht, seinen Namen nicht im Netz unterzubringen - etwa durch Verwendung von Nicknames in Foren
  • Kommuniziert nicht mit Freunden und Geschäftsparntern / Kollegen im Netz, weil es Angst hat, seinen Namen im Zusammenhang mit unerwünschten Themen wiederzufinden.

Doch genau hier liegt die größte Gefahr begraben. Wer seine eigene Identität im Netz (digitale Identität) nicht pflegt, so wie er das auch im Freundeskreis bzw. im Job macht, läuft Gefahr, verleumderischen Übergriffen blank ausgesetzt zu sein.

Suchmaschinen lieben Blogs….,

egal ob aus positiven, oder negativen Motiven erstellt. Hat also jemand die Absicht, ein typisch leichtes Opfer (siehe oben) zu verleumden, hat er leichtes Spiel.

Das beste Service dazu bietet wahrscheinlich Google selbst, das mit seiner Bloggerplattform www.blogger.com Verleumdern ein schlagkräftiges Werkzeug in die Hand gibt, um jemandes Ruf zu ruinieren. Denn Blogs auf Blogger.com werden von Google gut gereiht in den Suchmaschinenergebnissen.

Gibt es also zu einem Namen keine nennenswerten Einträge im Netz, hat ein Blog, welcher den Namen eines Opfers trägt, beste Chancen, auf Platz eins gereiht zu werden, sucht jemand nach der betreffenden Person im Netz (siehe Bild links).

Google - Datenschutz, kein Schutz für Opfer von Rufschädigung

Die Datenschutzbestimmungen von Google behaupten zwar, dass von Personen, die einen Account bei Google erstellen, Name und E-Mail Adresse gespeichert werden. Zitat von Google Datenschutz… “Wenn Sie sich für ein Google Konto oder andere Google-Services oder Werbung anmelden, die eine Registrierung erfordern, bitten wir Sie um personenbezogene Daten, wie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Kontopasswort.”

Allerdings wird beim Anlegen eines Blogs auf Google (Blogger.com) nur folgendes abgefragt, also kein Name…

Im Gegensatz dazu ist es Google lange Zeit nicht unangenehm, wenn ein user (die heilige Kuh) einen Blog anlegt, der den Namen einer anderen Person trägt und verleumderische Inhalte publiziert. Obwohl die Content Policy auf Blogger anführt, dass betrügerisches Auftreten als eine andere Person mit der Absicht oder der Wirkung, andere zu täuschen oder zu verwirren, nicht gestattet ist…

Opfer, die sich mit einem solchen Sachverhalt an Google wenden, bekommen erstmals ein Standard-Mail als Antwort in dem es heißt:

“Hello,

Thank you for your note. Please note that Blogger is a provider of content creation tools, not a mediator of that content. We allow our users to create blogs, but we don’t make any claims about the content of these pages….”

Rufschädigung im Internet wird also gerade durch Services und userfreundlicher Richtlinien von Google Tür und Tor geöffnet - ja man könnte im Sinne von Google wohl durchaus behaupten, das Portal zur ganz großen Verleumdungswelt.

Wie man sich vor Rufschädigung (damaged reputation) schützt..

… habe ich zum Teil auf Online Reputation Management - einfache Tipps für Ihre Firma dargelegt. Was für Firmen/Marken gilt, ist natürlich auch für Personen implizit anzuraten.

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Google vs. Bing - Suchmaschinen im Test

Microsoft bläst zum Angriff auf Google?

Vor einigen Tagen hat Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing den Nachfolger für Live-Search zur Nutzung freigegeben. Versprochen werden bessere Ergebnispräsentation und neue Features wie etwa xRank* (so etwas ähnliches wie Google Trends).

Damit will man also Googles Dominanz im Suchmaschinenbereich angreifen, optisch gefällig, aber vergleichen Sie selbst direkt von Angesicht zu Angesicht!

zwei Suchmaschinen im Vergleich

zwei Suchmaschinen im Vergleich

* Leider stellt Microsoft bisher noch keine offizielle Erklärung für xRank zur Verfügung…., eine Ansicht des Tools gibt es hier: Bing xRank

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

13 Minuten Vorschau auf ein neues Internetzeitalter

Suche im Web der nächsten Generation

Der Mathematiker Stephen Wolfram hatte ein nicht unehrgeiziges Ziel: Die Suche im Web zu revolutionieren und eine wirkliche Alternative zu den marktbeherrschenden Suchgiganten bereitzustellen. Nebenbei erweckt er damit sicherlich die Lust, Wissen zu sammeln und zu vermitteln.

Nehmen Sie sich bitte diese 13 Minuten Zeit, es zahlt sich aus!

Einführung in die neue Suche von Wolfram Alpha, Teil 1

Einführung in die neue Suche von Wolfram Alpha, Teil 2


Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Google Suggest - Arschbacke vs. Arschloch

Google-Saubermann-Image schlägt auf Suggest Service durch!

Vielen ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Google hat seine Funktion “Suggest” nun auch auf Google.at implementiert, zuvor war konnte man bereits auf .com während des Tippens eines Suchworts beliebte Stichworte, die ein entsprechendes Präfix besitzen, mit geschätzten Trefferzahlen einsehen.

Google schlägt bei der Eingabe Suchergebnisse vor

Den meisten könnte das Service eine Hilfe sein, denn es werden damit erstens Suchanfragen mit Rechtschreibfehlern verringert, was die Treffer logischer macht. Und zweitens beziehen sich die Suggests auch auf den physischen Standort des Users, die Vorschläge sind je nach Domain und Sprache verschieden.

Tippt man in etwa in UK [liver], nimmt Google an, dass man auf der Suche nach FC Liverpool ist, während man in US mehr Suggests für Leberkrankheiten findet, erklärt ein Google Produktmanager, bei Google nennt man das dann “local flavour”.

So weit so gut - doch was heisst das in weiterer Folge für Provider von Inhalten bzw. Suchmaschinenoptimierungen?

1. Bewusste Implementierung von falsch geschriebenen Keywords

Diese gehört wohl bald der Vergangenheit an, denn Google schlägt ja automatisch die Begriffe vor, die den Rechtschreibregeln entsprechen und am öftesten indiziert sind.

2. Verwendung von lokalen Begriffen

Die lokale Anpassung gewinnt wieder an Bedeutung, wodurch es aber schwieriger wird, Seiten mit überregionalen Formulierungen anzupassen. Etwa geht man als “österreichische” Seite mit dem Begriff “Gelsenschutz” in Deutschland unter, weil eben dort Mückenschutz gängiger ist.

3. Jugendfrei - bad word index

Natürlich werden Schimpfwörter bzw. nicht jugendfreie Keywords bewußt ausgeblendet. Das hat für Kinder, die mit 10 schon eifrig surfen natürlich Vorteile, weil sie so nicht auf dumme Gedanken bei der Suche nach [Kinderportal] kommen. Jedoch wundert es doch ein wenig, dass man 40.000 [arschbacke] den 780.000 [arschloch] Ergebnissen vorzieht.

Sauber sauber.

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Ranking und Schmalz, Gott erhalt’s!

Mit “Werenfried” endlich zur Top Google Platzierung!

Nein, das ist kein Selbstbejubelungsbeitrag. Aber als Spezialist für Suchmaschinenoptimierung ist es schon eine meiner Aufgaben, meinen Namen auf Suchmaschinenergebnisseiten nach vorne zu bringen. Wäre da nicht die harte Konkurrenz in Person des leider schon verstorbenen Paters Werenfried van Straaten, u.a. Gründer der Vereinigung “Kirche in Not“, auch genannt “Speckpater”, weil er in den Nachkriegsjahren seine Padres mit dem Fahrrad und mit Speck und Schmalz voll gepackten Rucksäcken in die Wiederaufbaugebiete schickte.

Ihm verdanke ich auch meinen schönen Vornamen, allerdings war Pater Werenfried ein sehr sehr umtriebiger Missionar und hat daher auch seinen digitalen Footprint im Netz nicht zu schlank ausfallen lassen.

Das Match in den SERPs*

(*SEO-Lexikon 1: Search Engine Result Pages)

Werenfried vs. Werenfried
Werenfried Ressl vs. Werenfried van Straaten im Netz

Eine Suche auf Google nach dem Vornamen “Werenfried” ergibt folgendes Bild:

Durch den Wettbewerbsvorteil “Eintrag in Wikipedia”, der für Google ein wichtiges Indiz für das Ranking darstellt, haben die heiligen Werenfrieds noch die Nase vorne. Anders sieht es aber aus, wenn man nur “Seiten aus Österreich” bei Google auswählt. Dann darf ich dort als erster durch’s SERP-Ziel!

Freilich - Pater Werenfried hat seit geraumer Zeit keine Zeit mehr, sich mit dem Thema Linkaufbau** zu beschäftigen, im Gegensatz zu mir. (**SEO-Lexikon 2: Linkaufbau = sich im Netz gut zu verlinken und möglichst wertvolle Links zu seiner eigenen Website zu bekommen - Je mehr, desto höher das Ranking in Suchmaschinen….). Im Jenseits wird er “Weblog” oder “Linkbuilding” wohl nur noch entfernt von armen SEO-Seelen vernehmen.

Aber - um mit der Kirche im Dorf zu bleiben - dank des aktuellen PageRank Updates*** (***SEO-Lexikon 3: regelmässige Neubewertung von Websites durch Google) und PageRank 3/10 für www.oaaol.com ist meine digitale Identität wieder “gut” vertreten.

PS: Sollten Kirchen in Not ihre digitale Reputation im Netz verbessern wollen, Anruf oder Mail genügt!

Ranking und Schmalz, Gott erhalt’s!

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Face Search - Gesichtserkennung mit Tücken

Digital reputation management - Lesson 1: Beobachte dich selbst!

Bereits 2007 hat Google in seine Bildersuche heimlich eine Art “Gesichtserkennung” eingebaut. Auch andere Services bieten mittlerweile Suchabfragen nach Gesichtern an. Wie das funktioniert, anhand zweier Beispiele, die sich durchaus für die Beobachtung der eigenen digitalen Identität im Netz eignen.

Google Bildersuche mit Tücken

Eine Suche nach meinem Nachnamen in der Google Bildersuche ergibt zwar jede Menge Fotos von Personen, die so heissen, wie ich (http://images.google.com/images?q=Ressl), aber natürlich sind auch Bilder dabei, die keine Personen zeigen, etwa das Privatzimmer einer Familie Ressl http://www.webseiten.kraft-consulting.net/mauthausen/images/ressl.jpg

Will man nur Bilder von Personen mit dem eigenen Namen suchen, bietet sich an, den Suchparameter “&imgtype=face” anzuhängen, also http://images.google.com/images?q=Ressl&imgtype=face. Das Ergebnis ist erstaunlich und wurde trotzdem noch nicht offiziell integriert….

FaceSaerch - Google Bilder mit coolem Interface und Blogintegration…

Ein noch schöneres Interface und eine Möglichkeit, solche Suchabfragen auch ständig zu beobachten, bietet FACESAERCH an. Unter der ungewöhnlichen Domain www.facesaerch.com (mit AE, da die facesearch Domain schon vergeben ist…) wird man ebenfalls schnell zu seinem eigenen Namen fündig, auch auf Basis von Google Bildern…

Schön dabei ist auch die Möglichkeit, aus einer Suchabfrage ein “Widget” zu generieren, welches man auf anderen Webseiten einbauen kann. Das sieht dann so aus und beliefert eine Website mit der jeweils aktuellen Suchabfrage….

Control your visual identity on the Net

Damit steht der permanenten Beobachtung des eigenen Antlitzes nichts mehr im Wege und die Gefahr, dass jemand ein unerwünschtes Bild veröffentlicht, kann so mühelos und einfach verfolgt werden. So fällt Ihnen wahrscheinlich schneller auf, wenn ein Bild von Ihnen und mit Ihrem Namen erscheint, das Sie nicht wirklich veröffentlichen wollten (z.bsp. auf Partyseiten, etc..). Die Kontrolle über Ihre Identität im Netz wird somit einen Schritt einfacher.

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Separating the signal from the noise…

Max. 140 Zeichen/Spam -
Twitter for marketing?

Kennen Sie das Twit? Twitta oder so ähnlich. Twitter! Ja - klar. Und was ich davon halte?
Meine gerade aktuelle Antwort: JEIN

Ritchie von http://blog.datenschmutz.net meint, mit Twitter u.a. folgendes erwirken zu können: Beziehungsanbahnung, Spamming, Ego-Schaufenster, Kommunikationstool und Echtzeit-Newsdienst…

Ich finde: JA, es macht schon Spaß, sich auf Facebook die teils persönlichen, um nicht zu sagen intimen Statements zu lesen, die Freunde gezielt, oder aus Fadesse absenden in die weite Welt. Jedoch bin ich von vielen oft peinlich berührt, weil sie mich eigentlich nichts angehen. Manche Freunde sind eben oft mitteilungsbedürftiger, als einem lieb ist.

Wild-Gadget-Phase bis 2010 - auch Twitter gehört dazu…

Grafik aus "Technolution" - Matthias Horx

Grafik aus "Technolution" - Matthias Horx

Ich finde deshalb: NEIN, es würde mir keinen Spaß bereiten, diese Nachrichten sogar zu abonnieren. Also eine willentliche Bejahung, alle Nachrichten, die jemand aussendet, egal welchen Inhalts, stets frisch mitgeteilt zu bekommen. Und genau darum geht es bei Twitter oder so. Freilich, wer ein Fan von Boris Becker ist und stets wissen möchte, wie die Lage in der Wäschekammer ist, der wollte stets up to date bleiben. Alleine - Boris Becker twittert meines Wissens nicht und Trendforscher Matthias Horx leider auch nicht. Dessen Nachrichten würde ich ev. schon gerne frisch serviert bekommen, auch weil ich wissen will, ob er mit seiner Prognose aus 2006 “Wir leben (….mit Web 2.0…)  noch bis 2010 in einer Wild-Gadget-Phase” Recht behält und dann endlich der digitale Lifestyle anfängt.

Bereits vor Monaten hat übrigens der leidenschaftliche PR-Blogger Klaus Eck 18 Thesen gegen Twitter verfasst, obwohl er noch 5 Monate vorher 30 “How to’s” für Twitter geschrieben hat…

http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/10/anti-twitter-th.html

Und die Welt - bzw. andere leidenschaftliche Twitterer entgegnen mit 18 Antworten auf Anti-Twitter Thesen: http://www.bessergehtsimmer.at/2008/10/18-antworten-auf-18-anti-twitter-thesen/

Wenn Sie keinen Tau haben und sich schnell ein Urteil bilden wollen, ist dieser Link vielleicht hilfreich:
http://www.howtousetwitterformarketingandpr.com/

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Journalismus und social media …

Ethische Regeln für Journalisten in social media networks?

Klar - jeder Journalist ist an gewisse Standards gebunden, wenn er seine Arbeit ernst nimmt. Qualitätsjournalismus bedeutet unter anderem, journalistische Sorgfalt walten zu lassen. Was in diversen Kodizes bzw. im Presserecht festgeschrieben ist, lässt sich aber oft nicht 1:1 für das Verhalten von Journalisten in sozialen online Networks (gemeinhin als Social Media bezeichnet) ummünzen. Die New York Times etwa rät Mitarbeitern auf Facebook und Co um spezielle Vorsicht, um deren Unabhängigkeit zu gewährleisten. Etwa wird dabei geraten, den Bereich “politische Ansichten” im personal profile nicht zu befüllen.

Auch das renommierte Poynter Institute hat in Zusammenarbeit mit Journalisten eine Art Guide für das Verhalten von Journalisten in social networks erarbeitet. Übersetzt hat den englischen Artikel Kirstin Marquardt für die Akademie für Publizistik Hamburg.

thanks to Bill Mitchell, Geoffrey Holman/iStockphoto

thanks to Bill Mitchell, Geoffrey Holman/iStockphoto

Zitat: Journalisten nutzen soziale Netzwerke unter professionellen Gesichtspunkten, oder zum reinen Privatvergnügen. Dritte vermischen beide Ebenen. Es wird zunehmend schwierig, persönliche Seiten in sozialen Netzwerken vollkommen umfassend privat und geschlossen zu halten. Deshalb werden auch Journalisten erkennen müssen, dass alles, was sie unter ihrem Namen in Facebook oder auf MySpace veröffentlichen, das Potential hat, ihren Ruf und in der Folge auch die Glaubwürdigkeit ihrer Redaktion zu beeinflussen (Anmerkung Werenfried Ressl: so wie bei anderen Mitarbeitern eines Unternehmens auch…)

Links zu den Original Artikeln:

Auf Deutsch
>> http://www.akademie-fuer-publizistik.de/magazin/blog/detailseite/article/empfehlungen-fuer-journalisten-in-sozialen-netzwerken/

In English:
>> http://www.poynter.org/column.asp?id=67&aid=156905

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg

Ehrenbürger, Kinderschänder? - Rufmord auf steirisch

Steirischer Bürgermeister seit Monaten von Jugendlichen diffamiert…

Ein besonders krasser Fall von Rufmord im Internet ereignet sich seit einiger Zeit in der Steiermark. Die Jugendgruppe “Wild Panthers”, bestehend aus Mitglieder einer ehemaligen politischen Jugendvereinigung, rückt den Pernegger Bürgermeister Andreas Graßberger seit Monaten ins schlechte Licht. Kinderschänder, Rassist, Veruntreuung lauten die Verleumdungen, freilich bisher ohne anerkannte Beweise.

Auf Unterlassung und Widerruf verklagt - doch Rufmord geht weiter

Obwohl sich Bürgermeister Graßberger bereits erfolgreich vor Gericht bemüht hat (der Betreiber der Website der Wild Panthers, der 18 jährige D. Doppelhofer, Spitzname: “Klana Doppi” wurde zu Unterlassung, Widerruf und zur Zahlung der Verfahrenskosten von 5324 Euro und 28 Cent verurteilt), geht die Hetzjagd munter weiter. Erneut ist zu lesen:

“Bürgermeister Grassberger …..(Anm: und andere Vertreter der Gemeinde) ….enttarnen ihre wahre Identität, diese nicht das Sozialdemokratische trägt , sondern eher eine Form von nationalsozialistischem Glauben besitzt.”

An anderen Stellen der Seite sind zudem Fotomontagen zu sehen, in denen der Bürgermeistern in Nazi-Uniform auftritt.
Der Funktionär der Wild Panthers gibt preis, was er nicht mag: unehrliche Menschen, Lügner, Kameradenschweine…..

Über die Motivation des Vereinsfunktionärs (Zitat Website Wild Panthers):
“Als ex. Obmann der Jungen Volkspartei Pernegg alias “JVP-Pernegg” sehe Ich mich weiterhin als kein Zustimmer der Politik des Andreas Grassberger , jedoch ist Vereinsangehörigkeit und Politische Fraktion ein großer Unterschied, sowie das Privatleben, deshalb sind die sehr hinterhältigen und feigen Atacken auf Vereine , bei diesen Ich Mitgliedschaft besitze ( zB. Feuerwehr, Panthers ..) und mein Leben von dieser Person einfach lächerlich und inkorrekt. Jeder , dieser unsere Zustimmung erhält ist in den Reihen der Panthers herzlichst willkommen . Panther Heil Kameraden !

In einer Solidaritätskundgebung mit Fackelzug äußerten sich bereits Politiker aller Fraktionen und auch Bürger gegen die Verleumdung. Der mittlerweile verzweifelte Bürgermeister wandte sich erneut an die Medien, um den Fall aufzuzeigen.

Am 13. Februar 2009 brachte der ORF in der ZIB2 einen Beitrag zum Thema Cybermord und digital reputation management

zib2-13-2-2009-rufmord-im-web from Werenfried Ressl on Vimeo.

Schutz vor online-Rufmord?

Wie man sich gegen Rufmord im Internet schützen kann, hängt von der jeweiligen Situation ab.

Grundsätzlich gilt:

  • Schnell handeln
  • Beweise sichern
  • ev. Anwalt informieren
  • Plattformbetreiber, die schädigende Inhalte veröffentlichen um Entfernung dieser auffordern

Prävention: Digital Reputation Management

Präventiv muss man raten, sich einen guten Ruf im Internet vorsorglich aufzubauen. Etwa indem man sein soziales Netzwerk dazu nützt, derartig böswillige Anschläge von vorn herein verpuffen zu lassen. Auch im Hinblick auf die Präsenz in Suchmaschinen ist natürlich ein gefestigter Ruf über eine Person, manifestiert durch zahlreiche positive Einträge und Empfehlungen einer Person der beste Schutz vor dem Angriff auf seine digitale Reputation im Internet.

Diesen Artikel als Bookmark speichern auf:
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Furl
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Digg
  • Reddit
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yigg