Der Trend zum Ego Search

Männer mögen Ego-Googlen
aber auch jede dritte Frau macht’s regelmäßig…

Was zur Zeit vielen in’s auge springt, wenn sie nach Personen im Netz suchen, wird nun auch offiziell bestätigt. Lt. Studie von Bitkom hat etwa 1/3 aller Deutschen den eigenen Namen in eine Online-Suchmaschine eingegeben.

Sehr oft finden sich dabei Sammlungen von Einträgen über Personen auf Plattformen wie 123people.com, oder yasni.de. Diese “Search-Aggregatoren” (um nicht zu sagen Alligatoren) beissen sich vorwiegend in Social Network Profilen und Blogs fest. Aber vor einem Telefonbuch machen sie nicht halt. Eigentlich müsste man sagen, der Telekom Datenklau in Deutschland nimmt sich im Vergleich dagegen wie ein Kinkerlitzchen aus. Die Aggregatoren sammeln nämlich weltweit und dynamisch.

Für Unternehmer ist Ego-Googeln aus Gründen der Imagepflege offenbar besonders interessant. Zwei Drittel aller Selbstständigen (66 Prozent) prüfen daher das eigene Bild in der Internet-Öffentlichkeit – zum Teil sehr regelmäßig. 5 Prozent schauen mehrmals im Monat nach, 8 Prozent immerhin einmal im Monat. Junge tun es noch öfter, von den 18- bis 29-Jährigen sind zwei Drittel (67 Prozent) bereits auf die Suche nach dem eigenen Online-Ich gegangen.

Die Pressemeldung dazu: http://www.bitkom.org/de/presse/8477_54453.aspx

Daten aus People-Search-Engines ändern/entfernen?

Will man Daten aus der Sammlungen entfernen, bemüht man am besten die FAQ der Betreiber. Wer’s eilig hat, die entscheidenen Passagen aus 123people.com:

F: Was passiert, wenn Userdaten in der Original-Quelle geändert werden?

A: Da 123people in Echtzeit sucht, werden geänderte Daten rasch berücksichtigt.

F: Ich habe meine Daten in der Originalquelle gelöscht. 123people findet sie aber immer noch. Warum?

A: Aus technischen Gründen werden gesuchte Daten für bestimmte Zeit in einem Zwischenspeicher („Cache“) gehalten. Daten werden also unter Umständen noch wenige Tage angezeigt, nachdem sie gelöscht wurden.

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