Die Krisenkolumne #2

Du suchst, ich finde!

Vor Weihnachten ist alles anders. In der Stadt glühen die Punschbecher, im Weihnachtsbörsel ist noch Geld. Trotzdem braucht man das Gefühl des Sparens, um den weihnachtlichen Segen für sich zu ergattern.

Auf Platz 1 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: ebay

Also doch – billig Geschenke einkaufen die oft nicht mehr rechtzeitig per Post geliefert werden kann, auch weil jetzt gerne gestreikt wird…

Auf Platz 2 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: fischölkapseln

ich habe nicht genau recherchiert, aber ich denke mal, das kann abhilfe gegen diverse orgiastischen nachwehen schaffen.

Auf Platz 3 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: google

no comment

Auf Platz 4 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: news

… ?

Auf Platz 5 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: jhtml

Ist jetzt Programmierzeit für Java HTML? Vielleicht haben die Marketingabteilungen aber einfach noch schnell der IT-Abteilung ein java-basiertes Weihnachtsspiel abverlangt…  

Auf Platz 6 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: nadie

… die top 10 auf die Suchanfrage ergeben für mich keinen Hinweis auf die Wichtigkeit …?
Google Suche nach “Nadie”

Auf Platz 7 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: hotel

Ist mir klar, aber warum eigentlich nicht hostel? Wäre doch viel günstiger…

Auf Platz 8 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: spiegel

Wie jetzt – sollen wir uns wirklich den Spiegel vorhalten und am Ende draufkommen, dass wir selber Schuld sind an der Wirtschaftskrise?

Auf Platz 9 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: frauen

endlich – die gute Nachricht. Nachfrage nach Frauen ist also auch im Netz höher, als nach Männer, wenn man bedenkt, dass der Frauenanteil im Netz sich gegen 50:50 nähert… (aktuell 42% lt. Nielson/Netratings 2008)

Auf Platz 10 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: musik

Zuguter letzt – jeder will doch zumindest besinnliches Hören, oder sein Baby per online Musik beruhigen, oder noch schnell ein billiges Weihnachtsgeschenk in Form einer selbstgebrannten CD produzieren…

Billige Weihnachten wünscht

Werenfried Ressl

Die Krisenkolumne #1

Hurra, die Wirtschaftkrise ist da!

Das beschert den einen zwar graue Haare, aber dafür dem Globus eine kleine Verschnaufpause. Allerdings ist es aus Suchmaschinensicht immer sehr interessant, was sich tut, wenn sich etwas tut, in diesem Fall – wenn es nicht mehr so rund geht in der Wirtschaft.

Deshalb – und zur Auflockerung ein wöchentlicher Blick in die häufigsten Suchabfragen deutschsprachiger Suchmaschinen und wie sich die Anfragen der verunsicherten Erdenbürger auf die Statistiken auswirken:

Auf Platz 1 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: fahrtenbuch

Na wahrscheinlich werden solche jetzt zuhauf für das Finanzamt geschrieben, damit noch was im Steuersäckel bleibt.

Auf Platz 2 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: apartenas

viele Deutsche und noch immer genug Urlaubsgeld

Auf Platz 3 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: laptop

Man sollte den Leuten sagen, dass es mittlerweile Notebooks gibt und auch welche um 0€ inkl. Handyvertrag…

Auf Platz 4 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: meta crawler

… mir vollkommen schleierhaft, warum man in einer Suchmaschinen nach einem crawler sucht?

Auf Platz 5 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: gepardenforelle

Jetzt schlägts aber 13! Aber die Gepardenforelle gibt es gar nicht, es handelt sich nämlich um einen SEO-Contest, ausgeschrieben von Kai Stapel. Gratulation – dürfte wirklich gelungen sein, ein Tier, das es nicht gibt auf die ersten Ränge der Abfragen zu bringen….  

Auf Platz 6 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: werbebanner

… was oft prophezeit wurde – in Zeiten der Krise werden vor allem teure Werbebudgets gekürzt. Online Werbung sollte davon sicher profitieren, auch wenn ich persönliche gar kein Fan bin…

Auf Platz 7 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: deutsche bank tierrecht forum

Tierische top 10, muss man sagen. Eine Aufklärung muss ich schuldig bleiben, zu wenig Zeit für unwichtige Recherchen…, oder weiss jemand?

Auf Platz 8 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: deutsche bank verjudet

Ah – war das nicht schon mal? Pfui.

Auf Platz 9 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: ebay

ein Dauerbrenner – aber warum geben die leute nicht einfach ebay.at ein, dann brauchen sie dazu keine Suchmaschine?

Auf Platz 10 der top abgefragten Begriffe zu Zeiten der drohenden Rezession: wirtschaft vegas

Zuguter letzt – die Glückspielbranche boomt, auch Novomatic kann es sich hierzulande leisten, der Wiener Secession als Konkurrent entgegenzugehen. Wir werden sehen, ob einarmige Banditen demnächst in einer Club2 Diskussion über Gambling sprechen werden.

Verehrung und bis zur nächsten Woche mit den top 10 der rezessiven Suchbegriffe.

Als Übersicht die komplette Liste mit Zahlen und Fakten

#     Keywords Keywords Keywords…………………
% v. ges
Anzahl
1 fahrtenbuch
0.12
8212
2 apartenas
0.09
6159
3 laptop
0.08
5475
4 meta crawler
0.06
4106
5 gepardenforelle
0.06
4106
6 werbebanner
0.05
3422
7 deutsche bank tierrecht forum
0.05
3422
8 deutsche bank verjudet
0.05
3422
9 ebay
0.05
3422
10 wirtschaft vegas
0.05
3422

SEO – Do’s and Dont’s #2 – Keywords

Mit Keywords zum Erfolg in Suchmaschinen?

Wie Sie vielleicht wissen, arbeiten Suchmaschinen mit einem Algorithmus, der die Suchanfrage mit bestehenden Websites im Suchmaschinenverzeichnis vergleicht. Experten behaupten, dass es etwa 200 Faktoren gibt, die für die Reihung von Ergebnissen in Suchmaschinen maßgeblich sind. Doch der wohl wichtigste scheint die Übereinstimmung der Anfrage im Eingabefeld der Suchmaschine mit dem Inhalt auf einer Website zu sein.

Ein einfaches Beispiel, wie es im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung analysiert wird:

"Ergebnis Snippets bezüglich der Anfrage auf Google"

Ergebnisinterpretation:

Reihung der Domain www.leihkartons.at an erster Stelle, da diese Website folgende Optimierung im Bezug auf Keywords (unter anderem) aufweist:

  1. Das Wort “Leihkarton” findet sich im Wortlaut der Domain www.leihkartons.at
  2. “Leihkarton” kommt ebenfalls im <title>LEIHKARTONS.at, Übersiedlung, Umzug wien, Umzugskartons, Umzugsservice, Übersiedlungen</title> vor. Die Groß- und Kleinschreibung wird übrigens ignoriert.
  3. Auch im nicht sichtbaren Bereich der Metainformationen auf der Seite findet sich der Ausdruck wieder! <meta name=”description” content=”Umzug wien, Übersiedlung, Halteverbot, Umzugkartons, Büroumzug, Privatumzug, Umzugsplanung, Leihkartons, Transporte” />. Diese präsentiert Google (falls vorhanden) übrigens im 4-zeiligen Ergebnis der Listung….

Dies sind die entscheidenden Bereiche, neben anderen Faktoren, wie Suchmaschinen geeignete Websites filtern, wenn man nur die “Keywords” in Betracht zieht. Das Vorkommen des Keywords “Leihkarton” in der Domain, im Title der Website und in der sogenannten Meta Description deutet Google in diesem Fall als entscheidend, um die Seite an erster Stelle zu empfehlen. Entscheidend ist also, ein Keyword mehrmals auf der Website zu präsentieren, als Richtwert kann man davon ausgehen, dass wichtige Keywords im Verhältnis zum Gesamttext etwa zu 2-10% vertreten sein sollen.

Weitere mögliche Bereiche, ein Keyword auf der Seite unterzubringen wären:

  • Headlines <h1> bis <h6> Tags
  • im Fließtext auf der Website
  • Als “Alt Tag” bei verwendeten Bildern
  • Im Linktext zu internen Links auf der Website

Interessant ist übrigens, dass bereits an zweiter Stelle eine sogenannte “Social Bookmarking Plattform”, in diesem Fall www.mister-wong.de mit Ergebnissen aufscheint. Dies ist einmal mehr ein Beweis, dass es sich lohnt, auch dort mit entsprechenden Keywords präsent zu sein.

Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung bzw. Artikel über richtige Vewendung von <titles> für Websites

SEO – Do’s and Dont’s #1 -Titles

Der erste und wichtigste Schrei einer Website

Kennen Sie das? Sie suchen etwas in einer Suchmaschine und im Ergebnis finden Sie Seiten mit dem Titel “Diese Seite existiert nicht”, oder “No title”…

Was ist hier passiert?

Versuchen Sie, in einer Suchmaschine genau nach diesen Begriffen zu suchen. Wie geht das? Wenn Sie einen Begriff, der aus mehreren Wörtern besteht, suchen möchten, versehen Sie die Kombination mit “Anführungszeichen”, etwa so:

http://tinyurl.com/4tnrpd bzw. http://tinyurl.com/3h4b9d

These:
Wenn also diese ungewöhnlichen Suchbegriffe gefunden werden und eine Seite damit sogar an erster Stelle bei Google auftaucht, lässt sich der Titel einer Seite auch dahin gehend optimieren, dass er gezielt mit Suchbegriffen übereinstimmt.

Fehler in der Programmierung / im Redaktionssystem (CMS)

Bei den Beispielen oben ist dem/der ProgrammiererIn oder WebmasterIn ein Fehler unterlaufen. Er/Sie hat nämlich vergessen, den Titel der Seite überhaupt zu definieren. Meist wird dann automatisch “No title” vergeben. Suchmaschinen suchen aber genau dort recht gerne nach aussagekräftigen Begriffen. Hätte also http://wwwuser.gwdg.de/~rzellwe/nhs/nhs.html in den Titel “Bibel der Herätiker” geschrieben, wäre die Chance größer, die Seite unter “Bibel” zu finden und nicht unter “No title”. Danach sucht ja schliesslich fast keiner…

Die Stelle, an der ein Titel einer Website auftauchen sollte sieht so aus: <title> Hier sollte dann der Titel stehen </title>

Modernere Redaktionssysteme bieten jedenfalls die Möglichkeit, einen Titel für einen Inhalt festzulegen. Auch diese Seite hat einen Titel, den sehen Sie ganz oben im Browserfenster. In meinem Fall befüllt Wordpress automatisch den Bereich mit dem Websitetitel und der Beitragsheadline. Ich muss mich also Gott sei Dank nicht darum kümmern.

Wenn Sie auf Ihrer Website dieses Manko entdecken, dann analysiere ich gerne für Sie die Ursache im Rahmen einer “Analyse – Websiteoptimierung”.

Online Reputation Management – einfache Tipps für Ihre Firma

Wie Sie verhindern, dass negative Einträge in Suchmaschinen ihre Reputation mindern!

Über online reputation management bzw. digital reputation management sollten Sie sich spätestens Gedanken machen, wenn Ihre Firma negative Presse in den Medien (auch online Medien) erhält. Viele Firmen sind aber bereits dabei, ihre positiven Seiten im Netz aktiv zu managen, was im Falle auftretender negativer Presse entschärfend wirkt.

Beachten Firmen gar nicht, was über sie oder ihre Produkte im Netz steht, könnten folgende Probleme auftreten bzw. eminent werden:

  • Negative Einträge tauchen in Suchmaschinenergebnissen auf der ersten Seite noch vor Ihren Firmeninfos auf.
  • Ihre Kundenbeziehungen oder Partnerschaften leiden durch die überraschend “präsenten” Einträge, wenn diese nach Ihnen im Web suchen.
  • Handelt es sich bei den Einträgen um ein bestimmtes Thema, strömen über Suchmaschinen jene themenverwandten Suchanfragen direkt zu diesen negativen Einträgen über Sie. Menschen, die Sie bisher nicht kannten, erfahren also über diese negativen Einträge erstmals über Sie.
  • Setzen zusätzlich andere Websites oder private Blogbetreiber Links zu diesen Negativeinträgen, kann sich deren Wert steigern und gewinnen aufgrund des Google Algorithmus noch an Bedeutung, Es wird dann immer schwieriger, Ihre Firma im Web ins rechte Licht zu rücken.

Was wären also für den Beginn die wichtigsten Hinweise, um derartige Vorkommnisse möglichst zu entschärfen?

Tipps zur Erhaltung/Steigerung Ihrer online-Reputation

Sie können von der folgenden Faustregel ausgehen. Wenn Sie nicht über sich sprechen wollen, tun es andere. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Firmen lieber möglichst wenig über sich preisgeben wollen und auf der anderen Seite Kunden/Partner oder auch Ihre Konkurrenten anfangen, etwas über Sie auszuplaudern. Meist sind das nicht die positivsten Seiten. Es wird eben lieber geschimpft, als gelobt

Tipps zum Monitoring von Einträgen im Web über Sie/Ihre Firma/Ihre Marke:

http://thomaspleil.wordpress.com/2007/09/03/blog-monitoring-20-tools-und-ein-paar-tipps/

1) Texte und Formulierungen auf Ihrer Website

Es gibt nichts schlimmeres als Websites, die mit nicht mehr aktuellen Produkten und Informationen bestückt sind. So richtig ärgerlich wird es, wenn Sie etwa ein Produkt, welches vor kurzem von einer Rückrufaktion betroffen war, immer noch über Suchmaschinen bei Ihnen gefunden wird.

Sehr oft vergißt man, die eigene Website up to date zu halten. Aber genau hier wird Ihre Identität stark geprägt, denn Ihr Wording auf Ihrer Website ist einzigartig, schon alleine, weil Ihr Firmenname und Ihre Slogans unique sind. Überprüfen Sie also regelmässig, was Sie selber über sich auf Ihrer Seite schreiben.

2) Websites managen, die Sie kontrollieren können

Viele Firmen richten mittlerweile auch auf Social Media Plattformen eine Präsenz ein. Beispiele wären Facebook, MySpace oder LinkedIn.  Diese kann man ganz leicht nachverfolgen und sind zur persönlichen Kontaktaufnahme mit Kunden oder Partern sogar ein recht nützliches CRM-Tool. Der Vorteil dabei ist, dass solche Plattformen bereits von sich aus ein sehr hohes Ranking in Suchmaschinen aufweisen. Ein umfangreiches, starkes Profil auf diesen Seiten hilft Ihnen also doppelt. Vor allem wenn Ihre Bekannten und Partner, die Sie dort treffen, ebenfalls positives über Sie berichten.

3) Publikationen über Sie – von Ihnen gestaltet und gesteuert

Diese sind auch im Internet sehr wichtig. Es muss nicht immer die große Presseaussendung sein. Im Gegenteil, diese verschwinden ohnehin bald in den Archiven. Sie könnten zum Beispiel damit beginnen, über Neuigkeiten oder Events zu berichten. Viel beständiger sind Einträge auf Plattformen, die von vornherein selber schon eine hohe Reputation mitbringen, wie etwa Business Portale, Firmenverzeichnisse oder Eventkalender. Auf diese Art bauen Sie sich schon “gute Presse” auf und sind auch in Suchmaschinen mit Ihrer Stimme präsent.

Suchen und Finden #4

SUCHEN und FINDEN

  
suchen-und-finden-welche-farbe-fehlt?

Heute zum Thema: Marken Corporate Design.

Normalerweise arbeitet man im Internet zumindest mit 256 Farben. Diese Marke nutzt jedoch immer nur vier und macht trotzdem mehr als 16,7 Millionen grüne Dollarscheine pro Bildschirmeinheit…

Wenn Sie die fehlende Grundfarbe wissen, schreiben Sie einen Kommentar am Ende des Artikels, auf den richtigen Tipp wartet ein Belohnung in Form eines Links auf der Seite: Erfolgreiche Sucher und Finder!