Online Reputation Management – einfache Tipps für Ihre Firma

Wie Sie verhindern, dass negative Einträge in Suchmaschinen ihre Reputation mindern!

Über online reputation management bzw. digital reputation management sollten Sie sich spätestens Gedanken machen, wenn Ihre Firma negative Presse in den Medien (auch online Medien) erhält. Viele Firmen sind aber bereits dabei, ihre positiven Seiten im Netz aktiv zu managen, was im Falle auftretender negativer Presse entschärfend wirkt.

Beachten Firmen gar nicht, was über sie oder ihre Produkte im Netz steht, könnten folgende Probleme auftreten bzw. eminent werden:

  • Negative Einträge tauchen in Suchmaschinenergebnissen auf der ersten Seite noch vor Ihren Firmeninfos auf.
  • Ihre Kundenbeziehungen oder Partnerschaften leiden durch die überraschend “präsenten” Einträge, wenn diese nach Ihnen im Web suchen.
  • Handelt es sich bei den Einträgen um ein bestimmtes Thema, strömen über Suchmaschinen jene themenverwandten Suchanfragen direkt zu diesen negativen Einträgen über Sie. Menschen, die Sie bisher nicht kannten, erfahren also über diese negativen Einträge erstmals über Sie.
  • Setzen zusätzlich andere Websites oder private Blogbetreiber Links zu diesen Negativeinträgen, kann sich deren Wert steigern und gewinnen aufgrund des Google Algorithmus noch an Bedeutung, Es wird dann immer schwieriger, Ihre Firma im Web ins rechte Licht zu rücken.

Was wären also für den Beginn die wichtigsten Hinweise, um derartige Vorkommnisse möglichst zu entschärfen?

Tipps zur Erhaltung/Steigerung Ihrer online-Reputation

Sie können von der folgenden Faustregel ausgehen. Wenn Sie nicht über sich sprechen wollen, tun es andere. Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Firmen lieber möglichst wenig über sich preisgeben wollen und auf der anderen Seite Kunden/Partner oder auch Ihre Konkurrenten anfangen, etwas über Sie auszuplaudern. Meist sind das nicht die positivsten Seiten. Es wird eben lieber geschimpft, als gelobt

Tipps zum Monitoring von Einträgen im Web über Sie/Ihre Firma/Ihre Marke:

http://thomaspleil.wordpress.com/2007/09/03/blog-monitoring-20-tools-und-ein-paar-tipps/

1) Texte und Formulierungen auf Ihrer Website

Es gibt nichts schlimmeres als Websites, die mit nicht mehr aktuellen Produkten und Informationen bestückt sind. So richtig ärgerlich wird es, wenn Sie etwa ein Produkt, welches vor kurzem von einer Rückrufaktion betroffen war, immer noch über Suchmaschinen bei Ihnen gefunden wird.

Sehr oft vergißt man, die eigene Website up to date zu halten. Aber genau hier wird Ihre Identität stark geprägt, denn Ihr Wording auf Ihrer Website ist einzigartig, schon alleine, weil Ihr Firmenname und Ihre Slogans unique sind. Überprüfen Sie also regelmässig, was Sie selber über sich auf Ihrer Seite schreiben.

2) Websites managen, die Sie kontrollieren können

Viele Firmen richten mittlerweile auch auf Social Media Plattformen eine Präsenz ein. Beispiele wären Facebook, MySpace oder LinkedIn.  Diese kann man ganz leicht nachverfolgen und sind zur persönlichen Kontaktaufnahme mit Kunden oder Partern sogar ein recht nützliches CRM-Tool. Der Vorteil dabei ist, dass solche Plattformen bereits von sich aus ein sehr hohes Ranking in Suchmaschinen aufweisen. Ein umfangreiches, starkes Profil auf diesen Seiten hilft Ihnen also doppelt. Vor allem wenn Ihre Bekannten und Partner, die Sie dort treffen, ebenfalls positives über Sie berichten.

3) Publikationen über Sie – von Ihnen gestaltet und gesteuert

Diese sind auch im Internet sehr wichtig. Es muss nicht immer die große Presseaussendung sein. Im Gegenteil, diese verschwinden ohnehin bald in den Archiven. Sie könnten zum Beispiel damit beginnen, über Neuigkeiten oder Events zu berichten. Viel beständiger sind Einträge auf Plattformen, die von vornherein selber schon eine hohe Reputation mitbringen, wie etwa Business Portale, Firmenverzeichnisse oder Eventkalender. Auf diese Art bauen Sie sich schon “gute Presse” auf und sind auch in Suchmaschinen mit Ihrer Stimme präsent.

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