Das Internet zum Vergessen auffordern?

Wie gelöschte Inhalte im Internet-Gedächtnis trotzdem auffindbar bleiben.

So mancher hat das “Internet Archives” alias “Wayback Machine” schon einmal genutzt. Das Service, welches als Non-Profit Unternehmen “universal access to all knowledge” verspricht, wurde 1996 in San Francisco gegründet. Es ist DIE Internet Bibliothek schlechthin, mehr als 150 Milliarden Websites der vergangenen 15 Jahre sind dort angeblich gespeichert. Jedes Monat wird von jeder Website eine Version auf den großen Servern abgelegt und ist von JEDERMANN einsehbar. So weit, so gut.

Überholte digitale Identitäten - veraltete Inhalte - rufschädigende Inhalte auf ewig gespeichert?

Wayback - Explorer Internet Archive

Wayback - Explorer Internet Archive

Probleme können mit dem Internet-Gedächtnis aber in Fällen auftauchen, wenn etwa jemand eine Domain verkauft, unrichtige Inhalte zu einem gewissen Zeitpunkt veröffentlicht waren, oder - im schlimmsten Fall - strafrechtlich relevante Inhalte im Archiv immer noch auftauchen?

Zwei konkrete “Gedächtnis-Fälle”, die zum Problem werden könnten

1. Sie nehmen eine Homepage (mit urheberrechtlich geschützten Inhalten) aus dem Netz und stellen später fest, daß andere Webseiten diese Inhalte (aus dem Web-Archiv entnommen) verwenden. Wie könnten Sie die rechtswidrige Nutzung vorgehen? Es wird nicht leicht, denn wo ist ihr Original zu finden? wie können Sie nachweisen, wo die Inhalte gestohlen wurden?

2. Sie mussten - aus rechtlichen Gründen - (einstweilige Verfügung, Abmahnung, Gerichtsbeschluss) Inhalte aus Ihrer Website entfernen. Jedoch sind Sie noch immer im Webarchiv auffindbar. Das kann weiteren juristischen Ärger mit sich bringen, obwohl Sie bereits lt. Verfügung gehandelt haben.

Abhilfe: Kontrolle Ihrer digitaler Daten, Werke, Identität

Die Frage ist: Was kann man auf der eigenen Webdomain tun, um eine unerwünschte Archivierung von Inhalten zu unterbinden? Im Prinzip ist es ganz einfach. Man schließt einfach die Suchmaschine (Robot) des Internet Archives aus, die eigene Seite zu lesen.

Internet Archiv erfolgreich ausgeschlossen...

Internet Archiv erfolgreich ausgeschlossen...

Eine simple Anweisung in der sogenannten “robots.txt - Datei”, die sich meist in Ihrem Root Verzeichnis am Website-Server befindet, reicht dazu aus. Auch bis dato archivierte Inhalte können so entfernt werden. Dazu müssten sie in das Stammverzeichnis ihrer Seiten eine Textdatei mit Angaben für genau diesen Cawler von Web-Archiv (lediglich zwei Zeilen) hochladen. Robots suchen im Stammverzeichnis nach dieser Textdatei mit dem Dateinamen ‘robots.txt’ und befolgen die dort notierten Anweisungen.

Robots.txt richtig konfigurieren (zum Ausschluss der Internet Suchmaschine auf Ihrem Server)

Der Robot mit dem Namen “ia_archiver” wird durch die folgende Anweisung für alle Verzeichnisse ausgeschlossen:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /

Für den Ausschluss einzelner Verzeichnisse nutzen Sie:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /name-des-verzeichnisses-welches-ausgeschlossen-werden-soll

Es können unendlich viele Verzeichnisse, oder auch einzelne Dateien ausgeschlossen werden, beispielsweise ein Bild:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /images/zu-entfernende-bilddatei.jpg

Diese zweizeilige Anweisung als Textdatei (ohne Formatierungen) speichern Sie

1. als ‘robots.txt’ lokal als Datei ab (vorzüglich ein simpler Texteditor) und laden diese
2. mit ihrem FTP-Programm in das Stammverzeichnis hoch

Fertig.

Weitere Informationen und Hinweise zur Aufrechterhaltung einer “sauberen” digitalen Identität, die eine eventuell Rufschädigung im Internet vermeiden hilft, finden Sie in meinen anderen Blogkategorien zum Thema:

->>  digital identity management und

->>  Suchmaschinenoptimierung

Online Umfragen erstellen - Web 2.0 Polls (Votings)

In drei Schritten zur eigenen, kostenlosen online Umfrage im Web!

Diesmal eine Anleitung zum Einbau eines Umfrage Elementes in Websites. Wer schon immmer gerne eine Stimmung oder Meinungen zu einem Thema einholen wollte, der ist mit Buzzdash nicht schlecht beraten.

Buzzdash bietet gratis ein Service an, welches standardisierte Umfrage-Module in Null komma Nix erstellen, und dann in eine Website (bzw. Weblog) einbinden lässt.

Als Beispiel und nicht ohne Eigennutz ein funktionierendes Demo!

Anleitung zum Einbau Ihres online Umfrage-Moduls auf der Website:

  1. 1. Registrieren Sie sich auf www.buzzdash.com
  2. 2. Erstellen Sie unter “Create your own buzzbite” eine Umfrage
  3. 3. Checken Sie Ihren E-Mail account, darin befindet sich der notwendige html-Code, der ganz simpel mit Copy/paste in Ihre Website/Weblog eingebaut werden kann.

2X Real Time Reputation Monitoring

Tools & how to: “rep (reputation) monitoring”

Dass sich im Internet Gerüchte, Informationen oder Inhalte sehr schnell verbreiten lassen, ist hinlänglich bekannt. Auch in Österreich ist das Thema “digital reputation” bzw. digitale Identität bereits relativ breit diskutiert.  (S)eine digital identity ist relevant, sobald Einträge bzw. Suchergebnisse im Web zu einem Begriff, einer Marke oder eines Namens auftauchen. Mit jedem einzelnen Eintrag bzw. membership bei einer community, einer social media Plattform (Facebook & co), einer Produkrezension entsteht, bzw. verbreitet sich durch “Sharing” (weiterleitung bzw. multi-publishing) von Inhalten ein gewisser Ruf, eine Stimmung. Sei es positiv oder negativ, relevant ist es allemal.

Einfaches Monitoring in real time!

Neben zahlreichen professionellen Tools (s. unten) gibt es mittlerweile einige “real time Suchmaschinen”. Zwei interessante möchte ich hier vorstellen, weil sie gerade den Markt erobern bzw. unübersehbar sind.  Veröffentlicht jemand über Twitter oder Facebook einen repuations-relevanten Inhalt, so ist er in Sekundenbruchteilen auch über diese Suchmaschinen auffindbar.

1. The Ellerdale Project

Ellderdale nutz semantische Technologie um die Suchergebnisse zu verbessern. Statt keywords werden also ganze Themenkomplexe abgebildet.

Beispiel: Die Top 10 Filme derzeit im Kino:http://www.ellerdale.com/trends/films

Klickt man auf “Avatar”, erhält man die real time Kommunikation zum Film in den Communities…
Diese lässt sich übrigens auch in eine Website einbinden…

2. Google Real Time Search (&tbs=rltm:1)

Google hat macht es mit “latest results” nach bzw. hat eine wahrscheinlich schon längst durchdachte Lösung dazu parat, indem man auf Suchergebnisseiten die Funktionalitäten “Show options” nutzt:

noch einfacher: man bemüht einfach den Zusatz:”&tbs=rltm:1” hinter der URL einer Ergebnisseite:
http://www.google.at/webhp?hl=en#hl=en&source=hp&q=fp%C3%B6&btnG=Google+Search&aq=f&oq=fp%C3%B6&fp=fc1aa48bbdb2a16c&tbs=rltm:1

Professionelle Tools für Reputation Monitorings:

Radian6 http://www.radian6.com/cms/home
Attentio http://www.attentio.com/
Onalytica http://onalytica.com/
Wavematrix http://www.wavemetrix.com/

Österreichische Dienstleister:

MelvilMediaMood http://www.melvilmediamood.at
Silberball: http://www.silberball.at

Die meisten dieser Tools werden als “buzz tracking tools” verkauft, die Social Media sites und Blogs abfahren. Melvilmediamood bietet semantisches Monitoring und auch eine qualitative Auswertung von Content, also ob Content positiv, negativ oder neutral zu einem Begriff zu verstehen ist. Ein interessantes Projekt zum Thema Webmonitoring findet man auch auf:
http://www.thenewpr.com/wiki/pmwiki.php?pagename=PRMeasurement.HomePage

Die digital identity einer Suchmaschine

Brand design und digital identity management am Beispiel Google

Ein Web-Formular als Träger eines milliardenschweren Geschäftsmodelles

Neidlos anerkennen muss man den Erfolg von Google, seiner Suchmaschine und den 100 anderen Diensten und Services, die mittlerweile unter dem Dach des Online-Giganten zur Verfügung stehen.

Google - digital brand identity

Google - digital brand identity

Ein kleines Lächeln zauberte mir heute die Einstiegsmaske ins Gesicht, nicht weil ich Strichcodes so gerne habe, sondern weil sich daran auch ein schönes Beispiel für digital identity bzw. brand design ablesen lässt. Auf der Startseite meines Firefox Browsers hat sich Google nämlich in so mannigfaltiger Weise eingebrannt, dass es -  selbst ohne Google Logo - keine Probleme mit der Wiedererkennung gibt. “Digital Brand Marketing” wäre wohl der richtige Ausdruck für jene Wissenschaft, die Marketing Leute, Designer und Programmierer gleichermaßen fordert.

Der beispielhafte Screen zur Google Startseite vom 07.10.2009 dient vielleicht als kleines Lehrbuch dazu.

Interessante Links zum Thema digital identity:

World identity lab - moodley
Wikipedia - brand management
Username-Check - wer ist mit meinem Namen registriert?

Krisencheck des KSV - wo bruzzelt’s, wo brennt’s?

Heimischer Kreditschutzverband mit Online-Sonderaktion

Mit dem Kreditschutzverband von KSV1870 kennt man als Unternehmer, wenn man einen Bankkredit benötigt, im Falle von Insolvenz oder Konkurs eines Geschäftspartners (Gläubigerschutz) oder auch wenn man selber in Konkurs schlittert. Aber auch für Privatpersonen hat der KSV einiges zu bieten.

Unter http://tinyurl.com/ycr2jhz etwa läuft gerade eine Aktion, in der man sich über einzelne Branchen und deren Bonität gratis informieren kann.

Die Branche des derzeitigen (oder neuen?) Arbeitgebers durchleuchten? Oder gleich eine Bonitätsauskunft einholen, bevor der neue Arbeitgeber in Konkurs schlittert? Der Branchencheck gibt Auskunft und sollten Sie gerade vor einem Bewerbungsgespräch stehen, dann schadet es keinesfalls, mit Branchenwissen zu glänzen!

Werbespots - mit Shorties auf die Shortlists!

Warum 15 Sekunden Werbespots genauso wirken, wie längere!

Werbung im Fernsehen: 15 gegen 30 Sekunden

In einer aktuellen Studie zur Wirksamkeit von Fernsehwerbung haben australischen Forscher festgestellt, dass kurze Werbespots ebenso effektiv sind wie längere Spots. Damit räumen die Forscher mit einer gängigen Meinung auf, dass nur Spots ab 30 Sekunden länger im Gedächtnis der Zuschauer bleiben, sehr zum Unwohlgefallen der Werbewirtschaft natürlich. (weiterlesen…)

Nokia finally goes really mobile…

Gewinnspiel im Blogformat

Mit den Handies ist es ja so eine Sache. Da kommt ein neues auf den Markt und natürlich muss es auch promoted werden. Nokia geht da auch den innovativen Weg des “social media marketings” - also web-mobil ;-) und ich unterstütze hiermit die Aktion, nicht uneigennützig, wie man sehen wird, bzw. auf folgenden Links nachlesen kann. Denn Ritchie, Helge, Luca, Helmut und Meral verlosen jeweils ein N97, jedoch verlangt der Hersteller auch einen kleinen Blogtribut (bzw. Microblogtribut, für Twitter User).

Die Frage:”Warum will ich dieses Handy?” kann wie folgt beantwortet werden:

Ich bin von Nokia bisher nicht überzeugt worden, lasse es mich aber gerne mit dem neuen Top Modell. Natürlich interessiert mich besonders, wie das WLAN im Handy funktioniert. Der August steht bevor und ich bin in abgelegenem Gelände, in dem ich leider auch arbeiten muss. Eine HUAWEI Alternative kommt mir also gerade recht!

So - und nachdem Kommentare in diesem Posting meine Chancen erhöhen, bitte ich um ebensolche und bitte auch gerne um Nachahmung - genaue Infos zur Verlosung, in den Links above.

WEBSITES: Ausgezeichnet, Mashup, gute Idee oder einfach schön…

Persönlichen Website-Awards in unterschiedlichen Kategorien!

Websites (von vielen noch immer gerne Homepages genannt) die mir in den letzten Monate und Jahren aufgefallen sind - zu selten wird etwas mit Lob bedacht und in diesem Fall gibt es sogar noch die eine oder andere gute Anregung (weiterlesen…)

Preiswürdige Idee für Online Marketing und PR

Die 1€ Stellenanzeige per Online Banking

Eine Idee, die wieder einmal zeigt, dass es sich auszahlt, einmal um die Ecke zu denken. Die österreichische Agentur Draftfcb Partners hat schon mehrmals geglänzt, wenn es um kreative Ideen von Direct Marketing Kampagnen geht. Diesmal wurde in eigener Sache ein versierter Buchhalter für die Agentur gesucht, vorzugsweise mit Agenturerfahrung - die Lösung war einfacher, als man vermuten könnte.

Per online-Banking wurden zahlreiche Agenturen in Österreich, Deutschland und der Schweiz per Banküberweisung kontaktiert. Die Kosten dafür - 1 Euro pro Überweisung. Der größte Aufwand dabei war wohl, die Kontonummern der Agenturen herauszufinden. Als Werbefläche diente die Zeile des Überweisungsformulars „Verwendungszweck”.

„Draftfcb sucht Buchhalter, die genauer hinsehen”.

Das Resultat: 60 Prozent Response, eine neue Buchhalterin und eine Bronze-Löwe beim Werbefestival in Cannes. Gratulation!

PS: Freilich - ein Cannes Löwe macht auch für Online PR etwas her, wie schon dieser Eintrag hier zeigt, aber auch die zahlreichen anderen Veröffentlichungen im Netz dazu…, etwa auch:

Twitter Search FCB

Mit EINEM Blog den Ruf ruiniert…

Über die Leichtigkeit der Verleumdung “per Blog” im Web

Es passiert jeden Tag. Eine Person will einer anderen Böses und das Internet bietet sich als Plattform dafür besser, als jedes andere Medium auf der Welt. Immerhin verspricht die digitale Welt der Avatare und Nicknames Anonymität nicht nur für User, die illegal Inhalte downloaden wollen, sondern auch für jene, die Gerüchte in die Welt setzen möchten, um jemandem zu schaden, sprich - die Reputation im Internet zu zerstören.

Freilich - die meisten denken, das Netz bietet volle Anonymität und jene, die unvorsichtig verleumden, sind nicht des digital reputation managers Feind. Solche User können relativ schnell eruiert und im Notfall vor Gericht gebracht werden. Doch inzwischen ist vielen bewußt geworden, dass die IP-Adresse, also die physikalische Adresse des Computers im Netzwerk Internet, von welchem aus man sich im Netz bewegt, von Diensteanbietern, Providern, aber auch von Weblogbesitzern eingesehen werden kann.

Für letztere bedeutet dies im Falle einer vorsätzlich geplanten Verleumdungsaktion jedoch kein großes Hindernis. Entweder, man benutzt dafür Proxy Scripts, welche die eigene IP-Adresse verschleiern, oder man benutzt - noch einfacher - Webservices wie http://www.behidden.com/, http://www.obome.de/ oder http://anonymouse.org/. Für letzteres gibt es auch ein praktisches Firefox AddOn: https://addons.mozilla.org/firefox/1415/

Damit wäre also jedem Tür und Tor geöffnet, selbst von zu Hause aus anonym im Netz Schindluder zu treiben, ohne sich dafür in ein anonymes Webcafe begeben zu müssen.

Das typische, leichte Opfer für Verleumdung im Internet

  • besitzt kein eigenes Weblog, welches seinen Namen enthält (z.Bsp. wilfried.mueller.blogspot.com)
  • hat keine Accounts bei typischen social networks angelegt (xing.com, LinkedIn.com, Facebook, etc…)
  • versucht, seinen Namen nicht im Netz unterzubringen - etwa durch Verwendung von Nicknames in Foren
  • Kommuniziert nicht mit Freunden und Geschäftsparntern / Kollegen im Netz, weil es Angst hat, seinen Namen im Zusammenhang mit unerwünschten Themen wiederzufinden.

Doch genau hier liegt die größte Gefahr begraben. Wer seine eigene Identität im Netz (digitale Identität) nicht pflegt, so wie er das auch im Freundeskreis bzw. im Job macht, läuft Gefahr, verleumderischen Übergriffen blank ausgesetzt zu sein.

Suchmaschinen lieben Blogs….,

egal ob aus positiven, oder negativen Motiven erstellt. Hat also jemand die Absicht, ein typisch leichtes Opfer (siehe oben) zu verleumden, hat er leichtes Spiel.

Das beste Service dazu bietet wahrscheinlich Google selbst, das mit seiner Bloggerplattform www.blogger.com Verleumdern ein schlagkräftiges Werkzeug in die Hand gibt, um jemandes Ruf zu ruinieren. Denn Blogs auf Blogger.com werden von Google gut gereiht in den Suchmaschinenergebnissen.

Gibt es also zu einem Namen keine nennenswerten Einträge im Netz, hat ein Blog, welcher den Namen eines Opfers trägt, beste Chancen, auf Platz eins gereiht zu werden, sucht jemand nach der betreffenden Person im Netz (siehe Bild links).

Google - Datenschutz, kein Schutz für Opfer von Rufschädigung

Die Datenschutzbestimmungen von Google behaupten zwar, dass von Personen, die einen Account bei Google erstellen, Name und E-Mail Adresse gespeichert werden. Zitat von Google Datenschutz… “Wenn Sie sich für ein Google Konto oder andere Google-Services oder Werbung anmelden, die eine Registrierung erfordern, bitten wir Sie um personenbezogene Daten, wie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Kontopasswort.”

Allerdings wird beim Anlegen eines Blogs auf Google (Blogger.com) nur folgendes abgefragt, also kein Name…

Im Gegensatz dazu ist es Google lange Zeit nicht unangenehm, wenn ein user (die heilige Kuh) einen Blog anlegt, der den Namen einer anderen Person trägt und verleumderische Inhalte publiziert. Obwohl die Content Policy auf Blogger anführt, dass betrügerisches Auftreten als eine andere Person mit der Absicht oder der Wirkung, andere zu täuschen oder zu verwirren, nicht gestattet ist…

Opfer, die sich mit einem solchen Sachverhalt an Google wenden, bekommen erstmals ein Standard-Mail als Antwort in dem es heißt:

“Hello,

Thank you for your note. Please note that Blogger is a provider of content creation tools, not a mediator of that content. We allow our users to create blogs, but we don’t make any claims about the content of these pages….”

Rufschädigung im Internet wird also gerade durch Services und userfreundlicher Richtlinien von Google Tür und Tor geöffnet - ja man könnte im Sinne von Google wohl durchaus behaupten, das Portal zur ganz großen Verleumdungswelt.

Wie man sich vor Rufschädigung (damaged reputation) schützt..

… habe ich zum Teil auf Online Reputation Management - einfache Tipps für Ihre Firma dargelegt. Was für Firmen/Marken gilt, ist natürlich auch für Personen implizit anzuraten.