So kommt man zu einer schlüssigen Social Media Strategie

Das vollständige 1×1 der Entwicklung einer Social Media Strategie

144 Seiten Handbuch mit Beispielen, Showcases, Erklärungen, Anleitungen und To Dos…

Magento Shop System tweaks Google Snippets

A webshop-CMS, optimized from scratch for Search Engines

Intelligentes Webshop System optimiert Snippets für Suchmaschinen (Google Optimization)

I have to say: I just like it. Have a look:

magento shop system - standard title

magento shop system - standard title

magento shop system - snippet optimization

magento shop system - snippet optimization

Erklärung:
Trotzdem kein individueller <„title“> im Shop System für ein Produkt definiert wurde, extrahiert Google über Metainfos aus der Produktseite einen relevanten „title“ für die SERPs (Search Engine Result Pages). Das erspart im Ernstfall jede Menge Zeit für die Contenterstellung, da man imho kein spezifisches Augenmerk auf korrekte Betitelung aufwenden muss. Das System hat aber natürlich Fallen, welche in den Whitepapers von MAGENTO beschrieben sind.

Linktipp: Ausführliche Tutorials zu Magento

Simples Trendmonitoring im Social Web

Einfache Visualisierung von Trends in Social Media

Ja, es gibt Google Trends und Google Insights (beide eine Art Suchvolumenindex), aber es gibt auch noch andere….

1.Boardreader

Notes: Ein recht nettes Tool, Statistiken lassen sich per in eine Website einbinden. Optional Auswertung nach Wochen/Monat, absolute und relative Auswertungen, Tipp: nur < iframe > Part von bereitgestelltem html code embedden….

2. Auch nicht schlecht: Streamgraph @leebyron
Streamgraph Leebyron Beispiel
Notes: Streamgraph Generator ist eine open source Application, die das Twitterrauschen visualisieren kann, leider konnte ich das noch nicht selber testen, aber die Visualisierung verspricht einiges…

3. Für jene, die den Rush in Social Media Outlets nicht ganz glauben…

Zwei interessante Links zum Tag (SEO/Journalismus)

(1) Liegt doch auf der Hand: DAS SELBSTINTERVIEW

oder wie Sie Ihre Reputation im Netz verbessern könnten,

wenn Sie aufgrund mangelnder Berühmtheit selten von Journalisten interviewt werden….

Aus dem Web-Prospekt von Whohub

Whohub wurde im Juli 2008 gegründet und steht in sechs Sprachen zur Verfügung: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Deutsch.

SELBSTINTERVIEW-Whohub-seo-reputation

SELBSTINTERVIEW auf Whohub zur Steigerung der Reputation im Netz

Mit einem Selbst-Interview in Whohub haben Sie u.a. folgende Vorteile:

  • Mit der Beantwortung der Fragen im Interview spiegeln Sie Ihren Werdegang und Ihr Werk wider.
  • …eine neue Form, von potentiellen Kunden, Angestellten, Geschäftspartnern oder Kollegen gefunden zu werden.
  • Sie haben die Gelegenheit, Links auf Ihre übrigen Internet-Präsenzen zu setzen. Damit wiederum verstärken Sie Ihre Position in den Suchmaschinen.
  • Sie gestalten Ihre Präsenz im Netz menschlicher und bereichern sie. Das ist effektiver als ein üblicher Lebenslauf.
  • Sie öffnen sich der Welt. Whohub erhält tausende von Besuchern täglich, die aus über 100 Ländern stammen.

Na mal gucken – den SELBSTINTERVIEW Selbsttest werde ich gleich durchführen und SEO-Auswirkungen bzgl. meines Namens oder einzelner Keywords überprüfen (Vorher/Nachher….). Update folgt im Kommentar.

(2) Kontakt zu Journalisten um $1 pro Zeichen

oder der teuerste Twitter-Pressedienst der Welt,

wenn Sie sich als PR-Berater bisher keinen Journalistenverteiler aufgebaut haben.

Muck-Rack-press-releases-twitterstyle

Muck-Rack Service für Press Releases im Twitterstyle

Muck Rack verspricht, ein Verzeichnis der wichtigsten twitternden Journalisten zu sein. Das hat den Vorteil, dass man, nach einzelnen Rubriken geordnet, Journalisten findet, welche zu bestimmten Themen berichten bzw. twittern. Also hat man potentiell drei Chancen.

1. Vorab zu erfahren, worüber Journalisten eventuell morgen berichten (via deren Tweets, für PR Leute bzgl. Monitoring nicht unbrauchbar…)

2. Journalisten direkt kennenzulernen (via FOLLOW bzw. deren Tweets)

3. Journalisten per Muck Rack Presseaussendungsservice direkt mit Unternehmensinformationen zu versorgen.

Letzteres Service kostet allerdings pro Zeichen der Press-Release Kurzinfo 1 Dollar ($1). Nicht billig, aber für sensible Reaktion auf ev. bevorstehende Enthüllungen bzw. zur schnellst möglichen Richtigstellung von falschen Fakten durchaus überlegenswert. Die Presseaussendung kostet minimal $50, maximal 90 Zeichen sind erlaubt. Aber natürlich kann man mittels Link in der Presseaussendung zu ausführlichen Informationen weiterleiten.

Die Idee ist jedenfalls keine schlechte, das Service ist verständlicherweise und aufgrund der Provenienz sehr US-lastig, ein deutschsprachiger Dienst in diese Richtung könnte man fast schon als erfolgsträchtiges Business Model in Erwägung ziehen.

Recruiting 2.0 – der Welt coolste Praktikantin ist gefunden!

Stellenausschreibung & Bewerbung 2.0

oder wie ein Unternehmen den wirklich besten Praktikanten findet.

Ein Praktikum bei einer Bank klang für mich bisher nie nach einer prickelnden Herausforderung. Aber dann kam das:
WANTED: Der/die coolste Praktikant/in der Welt gesucht!

Coolste Praktikant/innen gesucht!

Coolste Praktikant/innen gesucht!

Kurzbeschreibung: Bank sucht Praktikant für die Mobile Banking Abteilung, also macht sie sich per Ausschreibung im Firmenblog mit ungewöhnlichen Methoden auf die Suche.

Nicht, dass ich mich auch bewerben wollte, aber das Beispiel als Showcase ist für Human Ressources Abteilungen sicher interessant und zeigt, wie man zwei Fliegen mit einem Schlag erlegt. Nämlich wirklich interessante Mitarbeiter zu finden und im Rahmen einer Stellenausschreibung für einen Praktikanten eine potentiell übergebührlich hohe Aufmerksamkeit für ein Unternehmen zu erreichen! Und genau darum ging es der Standard Chartered Bank in Singapore wahrscheinlich, sonst hätten sie für ein halbes Jahr Praktikum wohl nicht 30.000 Dollar (SGD) locker gemacht. Nebenbei hat sich die Bank für mich in ihren Ausschreibungsdetails und die Art, wie man an die Sache heran geht, als überaus sympathisch positioniert.

Was die Bewerber zu tun hatten:

  • ♦ Dem für die Ausschreibung eigens angelegten Twitter Account @StanChartBreeze zu folgen
  • ♦ Einen Blogartikel, ein Video, einen Podcast zu erstellen, welcher darlegt, warum man der/die coolste Praktikan/in ist, mit Nennung des Blogartikels zur Ausschreibung (Trackback, word of mouth…)
  • ♦ Direkt Nachricht an die Bank über den erstellten Bewerbungsbeitrag, zum Review für die Bank

Die wohl sympathischste Aufforderung eines HR-Managers, die ich je gesehen habe, ist ebenfalls auf Youtube zu sehen:

Auszug aus den Ergebnissen des erfolgreichen Recruitings 2.0:

  • 1.190 Bewerbungen
  • 2.000 Follower im Twitter Account
  • 20 Youtube Videobewerbungen mit geschätzt 30.000 Views in Summe bisher (25.11.2010)

Rund 200.000 Nennungen und Verweise rund um die Welt im Web…

Ach ja – und dann war da noch die Gewinnerin des Praktikums.

And then there was 1Katherine Liew

Mein Kommentar zur dieser erfolgreichen
Web 2.0 Recruiting Aktion:

♥ Like it!

Die Sache mit den Social Media Guidelines für Unternehmen

Social Media Guidelines & Policies für Firmen

Zunehmend gehen Firmen bzw. Unternehmen den Weg Richtung Social Media und sei es auch nur, um eine digitale Präsenz für ein Unternehmen zu sichern. Also reservieren Fa. Hinz und Kunz ihre Profile sukkzessive in den jeweiligen Social Media Channels und kommen in diesem Zuge zum ersten Mal drauf, dass sie bereits durch ihre Mitarbeiter und deren jeweilige curriculum vitae Profildaten längst präsent sind.

So weit, so gut, immerhin können Mitarbeiter ja gerne ihre jeweilige Jobpositionen listen, manchmal jedoch gibt es ein großes Erwachen, wenn in diesem Zusammenhang zum Unternehmen negative Stimmung verbreitet wird, ob von einem Mitarbeiter selbst (-> sofortiges Einschreiten, Pkt. 4 Checklist), oder als Feedback von anderen Usern (-> Schritte überlegen….)

Social Media Guidelines für Mitarbeiter

Social Media Guidelines für Mitarbeiter

Von der Social Media Policy zu SM-Guidelines

In jedem Fall ist es für Unternehmen höchste Zeit, sich einige grundlegende Gedanken über die Rolle von Social Media in Unternehmen (Facebook, Twitter, Xing, etc…) zu überlegen, angesichts der Tatsache, dass im Prinzip jeder Mitarbeiter zum (Für-)Sprecher oder (Ver-)Sprecher werden kann, mit potentiell unangenehmen Folgen. Daher wäre in etwa folgende Vorgangsweise bzw. Fragenstellung praktikabel.

Checklist – Social Media Guidelines für Unternehmen

1. Wie gehen wir mit unserem Leitbild angesichts sozialer Netzwerke im Web um, gibt es einen Verhaltenskodex, der auch für diese Medien anwendbar ist? Was erwarten wir in diesem Zusammenhang von unseren Mitarbeitern?

2. Welche Regeln gelten im Offline-Modus für geheime oder schützenswerte Informationen im Unternehmen? Haben Mitarbeiter auch verstanden, dass selbige auch für die Kommunikation in Online-Medien gelten?

3. Wollen wir, dass Mitarbeiter als Testimonials für ein Unternehmen, oder ein Produkt in Erscheinung treten? Wenn ja, wie soll dies aussehen, bzw. was ist überhaupt rechtlich zulässig? (s. Werberichtlinien, bzw. XING – Aufregung um Mitarbeiter als Models…)

4. Dürfen Mitarbeiter während der Arbeitszeit unbegrenzt im Web surfen? Wenn ja, welche Aktivitäten sollten sie im Netz während dieser Zeit (und von den trackbaren IP Ranges in Unternehmen) nicht durchführen? (z.Bsp. auf Foreneinträge unter Synonymen auftreten und ein Konkurrenzprodukt schlecht machen….)

5. Was passiert mit einem Account eines Mitarbeiters, sollte dieser auch einen unternehmensinternen Zweck dienen, für den Fall einer Auflösung der Zusammenarbeit?

6. Krisenplan – Sollte ein Mitarbeiter im Zusammenhang mit Online-Aktivitäten Probleme mit Kunden, Journalisten, Lieferanten, etc. bekommen, die er selbständig nicht lösen kann: Wen kann er, bzw. sollte er unmittelbar im Unternehmen kontaktieren?

7. Was passiert, bzw. welche Maßnahmen sind für Mitarbeiter erwartbar, wenn sie sich nicht an Regeln für die Verwendung von Social Media im Unternehmen halten? Sind diese Regeln transparent, lassen sich von vornherein zahlreiche Missglücke ausschließen, die durch unsachgemäße oder  unbewusste Handlungen entstehen.

„Facebook-Handbuch“ für Mitarbeiter?

Es wäre sicher keine schlechte Idee, Mitarbeiter (bestehende und neu eintretende) daran zu erinnern, was für ein Unternehmen „schützenswerte Inhalte“ bedeutet und dass diese natürlich auch nicht über soziale Netzwerke im Web verteilt werden dürfen….

Auf Facebook während der Arbeitszeit?

Es ist wohl klar: Mitarbeiter tun es, so oder so.
Deshalb ist die Unterstützung und Aufklärung von Mitarbeitern, wie sie das konstruktiv und akzeptabel erledigen, am fruchtbarsten.

UPDATE, 25.11.2010: Einen interessanten Beitrag zur Produktivitätssteigerung gibt es übrigens hier: http://blog.datenschmutz.net/2010-11/wie-facebook-uns-produktiver-macht/trackback/

Mitarbeiter bloggen für die Firma
Werden Mitarbeiter bewußt dazu eingesetzt, auf Firmenblogs, in markenrelevanten Foren und mit Firmenaccounts zu kommunizieren, ist Gefahr im Verzug, wenn es keine eindeutige Regelung beim Austritt von Mitarbeitern gibt. Diese Accounts mit den dazugehörigen Kontakten des Mitarbeiters sollten im Bedarfsfall und zuvor vereinbart übertragbar, oder stilllegbar sein. Also sollten Passwörter für beide zugänglich bleiben, bzw. muss sich ein Mitarbeiter dazu verpflichten, diese im Falle der Trennung bekannt zu geben.

Ihr Website Server ist down! Das wussten Sie gar nicht?

Webmonitoring/HostingCheck: your site up, or down?

Sie haben es vielleicht schon selber erlebt: Sie telefonieren mit einem Kunden und verweisen ihn auf Informationen, welche Sie auf der Website publiziert haben. Leider ist Ihre Website aber schon Stunden lang offline, weil Ihr Provider gerade eine neue Datenbank aufsetzt oder ein anderer Bug Ihre Website offline geschalten hat.

Sie: Bitte schauen Sie auf unserer Website unter „Service“ und „FAQ“ nach, dort werden Sie die Infos finden…
Kunde: Ok, sehe ich mir gleich an, vielen Dank für die Info…

…. 2 Minuten später, Kunde ruft erneut an!

Kunde: Hallo! Ihre Website ist leider nicht erreichbar!
Sie:
Kann nicht sein, ääähhh, einen Moment, ahhhh, ach ja, oh weh, tut mir leid, ach du …eiße, gruummppfff

)-: )-: \-: %$***°°???“ (=provider-hass)

Ergebnis:

Kunde ist zumindest sauer, oder fühlt sich verarscht.

Lösung: Webmonitoring via HostingChecker

Das alles muss nicht sein! Denn es gibt mittlerweile zahlreiche Services, welche die eigene Website permanent überprüfen und Sie bei einem „Site-down“ (Website ist nicht erreichbar) sofort per E-Mail, Twitter Nachricht, oder SMS informieren.

Um einen Überblick über mögliche Services zu erzhalten, empfehle ich Ihnen einfach diesen Link:

HostingChecker & WebsiteMonitoringTools

Social Media statt eigener Homepage?

Kann die digitale Präsenz in Social Networks als Alternative zu einer kostspieligen eigene Homepage herhalten?

Ich gebe zu, der Ansatz ist gewagt. Doch die mannigfaltigen Optionen im Beziehungs- und Publikationsmanagement von Social Media Networks wirft die Frage durchaus auf: Warum überhaupt noch eine eigene, statische Website betreiben, wenn man mit Facebook, Xing, LinkedIn und Co viel schneller am Kunden/an der Zielgruppe sein kann? Ist der Aufwand für die Erstellung einer digitalen identity auf einer eigenen Domain im Netz gerechtfertigt, wenn diese keinerlei Interaktion bietet?

Freilich, wer auf Applikationen, Services und natürlich E-Commerce im Web setzt, für den stellt sich die Frage nicht wirklich. Trotzdem möchte ich im Rahmen dieses Beitrages Input sammeln und habe dafür ein simples Spreadsheet von Google Docs ausgewählt, um ein collaborative thinking und collecting von PROs und CONs für die eine, oder andere Lösung zu erwirken.

Here we go

Das simple Einbetten eines iFrames soll zu diesem Behufe gleich als als Beleg dienen, wie unabhängig man im Netz bereits vom Betrieb einer eigenen Domain arbeiten kann. Kooperation im Network und nicht hinter verschlossenen Türen…

Join the Collecton of arguments!

Click this Link to add your PROs or CONs!

Erfolgsmessung einer Social Media Kampagne am Beispiel „heifi2010.at“

Über den Versuch einer Annäherung an die Erfolgsmessung einer Social Media Kampagne

„Zum ersten Mal wurden bei einem österreichischen Bundespräsidentschaftswahlkampf soziale Netzwerke im Internet (Facebook, Twitter, YouTube, Flickr) als gleichwertige Plattformen integriert. Texte und Fotos der UserInnen wurden in die Kampagnen www.heinzfischer.at und www.heifi2010.at aufgenommen. Insgesamt wurde 10% des Wahlkampfbudgets in die Internetkampagne investiert – mehr als in Inserate in der „Kronen Zeitung“. Ein Novum in Österreich.“

Quelle: APA (OTS) – OTS0078 2010-04-26/11:05

Das Wahlkampfteam von Heinz Fischer hatte also eine dezidierte digitale Online Strategie formuliert mit dem Kalkül, durch Spendings für Online Aktivitäten nach der allgemein akzeptierten „participation inequality Formel“ 90-9-1* meinungsbildende Kräfte zu binden, manifestiert durch einen Zuwachs von Mitgliedern im Pesonenkomitte, welche als wichtige Multiplikatoren in der Gesamtkommunikation gesehen werden.

Erfolgsmessung political campaign ≠ Erfolgsmessung für consumer products

Die nachfolgende Annäherung, basierend auf veröffentlichten Zahlen und unter Annahme einiger eigenen Erfahrungswerte soll darlegen, ob die Aktion ein Erfolg war, bzw. ob man daraus Schlüsse ziehen kann im Bezug auf erwartbare Kosten-/Nutzenverhältnisse. Freilich, ein Bundespräsidentenwahlkampf ist kaum mit einer Kampagen für consumer products zu vergleichen, dafür ist der emotionale Charakter unseres Herrn Bundespräsidenten (UHBP) zu einzigartig  ….   ;-).

Allfällige Rückschlüsse und Messlatten sind also nur vage ableitbar. Trotzdem soll anhand dieses Versuchs die so oft nachgefragte und von vielen klassischen Agenturen und Marketingabteilungen bezweifelte Sinnhaftigkeit einer Social Media Kampagne in Form einer überschlagsmäßigen Erfolgsmessung dargestellt werden.

Annahmen für die Erfolgsmessung der digitalen Strategie für die Kampagne heifi2010.at

Annahmen für die Erfolgsmessung, lt. veröffentlichten Budgets des Wahlkampfteams

Annahmen für die Erfolgsmessung, lt. veröffentlichten Budgets des Wahlkampfteams

1. Budget für Online Kampagne, abgeleitet aus dem veröffentlichten Gesamtbudget von 2 Mio. Euro.
Insgesamt wurde 10% des Wahlkampfbudgets in die Internetkampagne investiert. Nicht beachtet sind dabei ev. Verschiebungen durch nicht projektierte private Spenden, welche eventuell auch in die online Kamapgne geflossen sein mögen.

Zahlen und Fakten zum Erfolg der Online Kampagne für heifi2010.at

Zahlen und Fakten zum Erfolg der Online Kampagne für heifi2010.at

2. Zahlen und Fakten aus dem Kampagnen-Ergebnis:

Die hier verwendeten Zahlen bzw. Annahmen basieren auf veröffentlichten Angaben bzw. auch Erfahrungswerten aus vergangenen Kampagnen. Für den Erfolg nach der Formel 90-9-1 wurden äquivalent „visits“, „actions“ und „new members im Personenkomitee“ verwendet. D.h. – simple Besucher der Websites, Blogs bzw. Channels sind „normale Nutzer“ bzw. generierten „Clicks. Facebook members, Abonnenten, Twitterer und Blogredakteure wurden äquivalent als Nutzer, die sich von Zeit zu Zeit beteiligen angenommen (Actions), während der Zuwachs im Personenkomitee durch die Online Aktivitäten als 1% der Heavy User bzw. „Leads“ im Sinne des Werbeerfolgs eruiert werden.

3. Erfolgsauswertung, Cost per Click, Cost per Action und Cost per Lead

Kosten- Nutzenrechnung der Online Kampagne für heifi2010.at

Cost per Click, Cost per Action bzw. Cost per Lead

Nimmt man nun die Werte und setzt reichweitenspezifische Kosten- Nutzenrechnungen an, ergibt sich folgendes Bild: Errechnet man die Kosten pro User (simple Besucher bzw. Werbekontakt), hätte jeder Click auf einen der Channels ca. € 1 gekostet. Setzt man die Kosten für User an, die aktiver am Geschehen teilnehmen und einzelne Werbebotschaften übernehmen, müsste man mit € 5 pro User an Kosten rechnen. Ein Zuwachs im Personenkomitee kostet nach dieser Rechnung etwa € 47 pro User.

4. Erfolgsauswertung nach dem Modell: Participation Inequality

Das Kalkül wäre also in diesem Falle mehr als aufgegangen, denn von 100 Usern hätten lt. Auswertung

– 79% der User nur gelesen, geschaut, aber selber nichts beigesteuert,

– 19% der User sich von Zeit zu Zeit beteiligt (etwa in Form von Postings, Tweets, etc…)

– 2% der User sich für eine Mitgliedschaft im Personenkomitee entschieden!


Gratulation als nicht nur UHBP, sondern auch dem Strategieteam von Heinz Fischer!

Wie man erkennen kann, wäre also das eingesetzte Budget durchaus gerechtfertigt gewesen, bzw. man hätte sogar noch mehr, als 10% des Budgets für Online Maßnahmen wagen können.

* Participation Inequality nach Jacob Nielsen

„90% der Nutzer lesen und schauen nur zu, steuern aber selber nichts bei.
9% der Nutzer beteiligen sich von Zeit zu Zeit, aber andere Dinge sind ihnen wichtiger.
1% der Nutzer macht häufig mit, von ihnen stammen die meisten Beiträge, manchmal scheint es, als hätten sie sonst überhaupt nichts zu tun, denn sie kommentieren oft schon Minuten nach jedem Ereignis, zu dem sie sich äußern.“

Google Adwords: BANANABAY – EIS.DE; ein EuGH Urteil mit Folgen?

Verwendung markenrechtlich geschützter Keywords für Google Adwords

Darf man, oder darf man nicht? Das war bisher oftmals die Frage.

Google Adwords - Anzeigen

Google Adwords - Anzeigen

Die Anzeigen, welche auf Suchmaschinenergebnisseiten bei Google angezeigt werden, generiert Google’s Anzeigenprogramm Adwords (adwords.google.com) über einen komplizierten Algorithmus, errechnet aus der jeweiligen Suchanfrage des Nutzers und den hinterlegten Daten für die Anzeigen von Werbekunden. Ein Kriterium für das Auslösen einer Werbeanzeige auf Google sind die vom Werbenden definierten „Keywords“. Diese haben mit dem Anzeigentext nicht unbedingt etwas zu tun und können frei gewählt werden. Zumindest in den meisten Ländern (Frankreich hat Google bereits früher Beschränkungen auferlegt). Nach einigen EuGH-Urteilen (das letzte vom 26. März 2010) herrscht nunmehr etwas mehr Klarheit, wobei die Urteile z.T. noch nicht rechtskräftig sind.

EuGH-Urteil im Fall „bananabay vs. Eis.de“

Im letzten Fall „bananabay vs. Eis.de“ gab es kurz formuliert folgenden Entscheid des Gerichts:

„Der Inhaber einer Marke darf es einem Werbenden verbieten, auf ein mit dieser Marke identisches Schlüsselwort, das von diesem Werbenden ohne seine Zustimmung im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt wurde, für Waren oder Dienstleistungen, die mit den von der Marke erfassten identisch sind, zu werben, wenn aus dieser Werbung für einen Durchschnittsinternetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder doch von einem Dritten stammen.“

Die entsprechende Rechtsgrundlage bietet Art. 5 Abs. 1 Buchst. a der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Marken.

Google Adwords – Beispiele & Annäherungen

Ein Beispiel sollen verdeutlichen, was wahrscheinlich zu Unterlassungsklagen führen würde, mit entsprechenden Gerichtskosten, bzw. was wahrscheinlich „erlaubt“ ist. Die beiden folgenden imaginären Anzeigen sollen dies verdeutlichen…

Red Bull als Keyword für Google Adword Anzeigen

Im ersten Fall wäre es, lt. Rechtssprechung, für Durchschnittsnutzer nicht, oder nur schwer erkennbar, dass die angebotene Ware die mit der vom Markeninhaber erfassten, identisch sind. Die Verwendung des Keywords „Red Bull“ würde also sicher der Richtlinie widersprechen.

Im zweiten Fall wird ein Produkt beworben, welches vom Markeninhaber „Red  Bull“ wahrscheinlich nicht geschützt ist. Die Bewerbung eines Produktes, welches für Nutzer im Zusammenhang mit der Marke sinnvoll und nützlich erscheint, könnte wohl unter Verwendung des geschützten Begriffes rechtlich einwandfrei sein.