Social Media statt eigener Homepage?

Kann die digitale Präsenz in Social Networks als Alternative zu einer kostspieligen eigene Homepage herhalten?

Ich gebe zu, der Ansatz ist gewagt. Doch die mannigfaltigen Optionen im Beziehungs- und Publikationsmanagement von Social Media Networks wirft die Frage durchaus auf: Warum überhaupt noch eine eigene, statische Website betreiben, wenn man mit Facebook, Xing, LinkedIn und Co viel schneller am Kunden/an der Zielgruppe sein kann? Ist der Aufwand für die Erstellung einer digitalen identity auf einer eigenen Domain im Netz gerechtfertigt, wenn diese keinerlei Interaktion bietet?

Freilich, wer auf Applikationen, Services und natürlich E-Commerce im Web setzt, für den stellt sich die Frage nicht wirklich. Trotzdem möchte ich im Rahmen dieses Beitrages Input sammeln und habe dafür ein simples Spreadsheet von Google Docs ausgewählt, um ein collaborative thinking und collecting von PROs und CONs für die eine, oder andere Lösung zu erwirken.

Here we go

Das simple Einbetten eines iFrames soll zu diesem Behufe gleich als als Beleg dienen, wie unabhängig man im Netz bereits vom Betrieb einer eigenen Domain arbeiten kann. Kooperation im Network und nicht hinter verschlossenen Türen…

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Erfolgsmessung einer Social Media Kampagne am Beispiel „heifi2010.at“

Über den Versuch einer Annäherung an die Erfolgsmessung einer Social Media Kampagne

„Zum ersten Mal wurden bei einem österreichischen Bundespräsidentschaftswahlkampf soziale Netzwerke im Internet (Facebook, Twitter, YouTube, Flickr) als gleichwertige Plattformen integriert. Texte und Fotos der UserInnen wurden in die Kampagnen www.heinzfischer.at und www.heifi2010.at aufgenommen. Insgesamt wurde 10% des Wahlkampfbudgets in die Internetkampagne investiert – mehr als in Inserate in der „Kronen Zeitung“. Ein Novum in Österreich.“

Quelle: APA (OTS) – OTS0078 2010-04-26/11:05

Das Wahlkampfteam von Heinz Fischer hatte also eine dezidierte digitale Online Strategie formuliert mit dem Kalkül, durch Spendings für Online Aktivitäten nach der allgemein akzeptierten „participation inequality Formel“ 90-9-1* meinungsbildende Kräfte zu binden, manifestiert durch einen Zuwachs von Mitgliedern im Pesonenkomitte, welche als wichtige Multiplikatoren in der Gesamtkommunikation gesehen werden.

Erfolgsmessung political campaign ≠ Erfolgsmessung für consumer products

Die nachfolgende Annäherung, basierend auf veröffentlichten Zahlen und unter Annahme einiger eigenen Erfahrungswerte soll darlegen, ob die Aktion ein Erfolg war, bzw. ob man daraus Schlüsse ziehen kann im Bezug auf erwartbare Kosten-/Nutzenverhältnisse. Freilich, ein Bundespräsidentenwahlkampf ist kaum mit einer Kampagen für consumer products zu vergleichen, dafür ist der emotionale Charakter unseres Herrn Bundespräsidenten (UHBP) zu einzigartig  ….   ;-).

Allfällige Rückschlüsse und Messlatten sind also nur vage ableitbar. Trotzdem soll anhand dieses Versuchs die so oft nachgefragte und von vielen klassischen Agenturen und Marketingabteilungen bezweifelte Sinnhaftigkeit einer Social Media Kampagne in Form einer überschlagsmäßigen Erfolgsmessung dargestellt werden.

Annahmen für die Erfolgsmessung der digitalen Strategie für die Kampagne heifi2010.at

Annahmen für die Erfolgsmessung, lt. veröffentlichten Budgets des Wahlkampfteams

Annahmen für die Erfolgsmessung, lt. veröffentlichten Budgets des Wahlkampfteams

1. Budget für Online Kampagne, abgeleitet aus dem veröffentlichten Gesamtbudget von 2 Mio. Euro.
Insgesamt wurde 10% des Wahlkampfbudgets in die Internetkampagne investiert. Nicht beachtet sind dabei ev. Verschiebungen durch nicht projektierte private Spenden, welche eventuell auch in die online Kamapgne geflossen sein mögen.

Zahlen und Fakten zum Erfolg der Online Kampagne für heifi2010.at

Zahlen und Fakten zum Erfolg der Online Kampagne für heifi2010.at

2. Zahlen und Fakten aus dem Kampagnen-Ergebnis:

Die hier verwendeten Zahlen bzw. Annahmen basieren auf veröffentlichten Angaben bzw. auch Erfahrungswerten aus vergangenen Kampagnen. Für den Erfolg nach der Formel 90-9-1 wurden äquivalent „visits“, „actions“ und „new members im Personenkomitee“ verwendet. D.h. – simple Besucher der Websites, Blogs bzw. Channels sind „normale Nutzer“ bzw. generierten „Clicks. Facebook members, Abonnenten, Twitterer und Blogredakteure wurden äquivalent als Nutzer, die sich von Zeit zu Zeit beteiligen angenommen (Actions), während der Zuwachs im Personenkomitee durch die Online Aktivitäten als 1% der Heavy User bzw. „Leads“ im Sinne des Werbeerfolgs eruiert werden.

3. Erfolgsauswertung, Cost per Click, Cost per Action und Cost per Lead

Kosten- Nutzenrechnung der Online Kampagne für heifi2010.at

Cost per Click, Cost per Action bzw. Cost per Lead

Nimmt man nun die Werte und setzt reichweitenspezifische Kosten- Nutzenrechnungen an, ergibt sich folgendes Bild: Errechnet man die Kosten pro User (simple Besucher bzw. Werbekontakt), hätte jeder Click auf einen der Channels ca. € 1 gekostet. Setzt man die Kosten für User an, die aktiver am Geschehen teilnehmen und einzelne Werbebotschaften übernehmen, müsste man mit € 5 pro User an Kosten rechnen. Ein Zuwachs im Personenkomitee kostet nach dieser Rechnung etwa € 47 pro User.

4. Erfolgsauswertung nach dem Modell: Participation Inequality

Das Kalkül wäre also in diesem Falle mehr als aufgegangen, denn von 100 Usern hätten lt. Auswertung

– 79% der User nur gelesen, geschaut, aber selber nichts beigesteuert,

– 19% der User sich von Zeit zu Zeit beteiligt (etwa in Form von Postings, Tweets, etc…)

– 2% der User sich für eine Mitgliedschaft im Personenkomitee entschieden!


Gratulation als nicht nur UHBP, sondern auch dem Strategieteam von Heinz Fischer!

Wie man erkennen kann, wäre also das eingesetzte Budget durchaus gerechtfertigt gewesen, bzw. man hätte sogar noch mehr, als 10% des Budgets für Online Maßnahmen wagen können.

* Participation Inequality nach Jacob Nielsen

„90% der Nutzer lesen und schauen nur zu, steuern aber selber nichts bei.
9% der Nutzer beteiligen sich von Zeit zu Zeit, aber andere Dinge sind ihnen wichtiger.
1% der Nutzer macht häufig mit, von ihnen stammen die meisten Beiträge, manchmal scheint es, als hätten sie sonst überhaupt nichts zu tun, denn sie kommentieren oft schon Minuten nach jedem Ereignis, zu dem sie sich äußern.“

Google Adwords: BANANABAY – EIS.DE; ein EuGH Urteil mit Folgen?

Verwendung markenrechtlich geschützter Keywords für Google Adwords

Darf man, oder darf man nicht? Das war bisher oftmals die Frage.

Google Adwords - Anzeigen

Google Adwords - Anzeigen

Die Anzeigen, welche auf Suchmaschinenergebnisseiten bei Google angezeigt werden, generiert Google’s Anzeigenprogramm Adwords (adwords.google.com) über einen komplizierten Algorithmus, errechnet aus der jeweiligen Suchanfrage des Nutzers und den hinterlegten Daten für die Anzeigen von Werbekunden. Ein Kriterium für das Auslösen einer Werbeanzeige auf Google sind die vom Werbenden definierten „Keywords“. Diese haben mit dem Anzeigentext nicht unbedingt etwas zu tun und können frei gewählt werden. Zumindest in den meisten Ländern (Frankreich hat Google bereits früher Beschränkungen auferlegt). Nach einigen EuGH-Urteilen (das letzte vom 26. März 2010) herrscht nunmehr etwas mehr Klarheit, wobei die Urteile z.T. noch nicht rechtskräftig sind.

EuGH-Urteil im Fall „bananabay vs. Eis.de“

Im letzten Fall „bananabay vs. Eis.de“ gab es kurz formuliert folgenden Entscheid des Gerichts:

„Der Inhaber einer Marke darf es einem Werbenden verbieten, auf ein mit dieser Marke identisches Schlüsselwort, das von diesem Werbenden ohne seine Zustimmung im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt wurde, für Waren oder Dienstleistungen, die mit den von der Marke erfassten identisch sind, zu werben, wenn aus dieser Werbung für einen Durchschnittsinternetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder doch von einem Dritten stammen.“

Die entsprechende Rechtsgrundlage bietet Art. 5 Abs. 1 Buchst. a der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Marken.

Google Adwords – Beispiele & Annäherungen

Ein Beispiel sollen verdeutlichen, was wahrscheinlich zu Unterlassungsklagen führen würde, mit entsprechenden Gerichtskosten, bzw. was wahrscheinlich „erlaubt“ ist. Die beiden folgenden imaginären Anzeigen sollen dies verdeutlichen…

Red Bull als Keyword für Google Adword Anzeigen

Im ersten Fall wäre es, lt. Rechtssprechung, für Durchschnittsnutzer nicht, oder nur schwer erkennbar, dass die angebotene Ware die mit der vom Markeninhaber erfassten, identisch sind. Die Verwendung des Keywords „Red Bull“ würde also sicher der Richtlinie widersprechen.

Im zweiten Fall wird ein Produkt beworben, welches vom Markeninhaber „Red  Bull“ wahrscheinlich nicht geschützt ist. Die Bewerbung eines Produktes, welches für Nutzer im Zusammenhang mit der Marke sinnvoll und nützlich erscheint, könnte wohl unter Verwendung des geschützten Begriffes rechtlich einwandfrei sein.

Social Media-Leitfaden für Unternehmen und Mitarbeiter

Social Media-Leitfaden für Unternehmen und Mitarbeiter

mein chef ist ein idiot (Quelle: Facebook)

der Chef: ein Vollidiot? Quelle: Facebook

Ja, das brauchen Unternehmen eigentlich dringend! Nicht weil ich mich damit als Berater in der Sache empfehlen will, sondern weil das Thema viel zu wichtig scheint, als dass man es negiert. Wie es scheint – und die Nutzungszahlen von Facebook und Co. legen das ja nahe – nimmt die Nutzung von Social Media auch am Arbeitsplatz stark zu. Ein Problem für Arbeitgeber? Kann sein. Sollte aber nicht sein.

„Nein, ich habe nur mit einem Kollegen gechatted…!“

Nein, Natürlich ist der übermäßige Gebrauch von Online-Medien für Privates am Arbeitsplatz nicht rechtfertigbar. Immer mehr Unternehmen setzen entweder Trackingtools ein, um ihre Mitarbeiter zu kontrollieren, oder blockieren bestimmte IP-Ranges (für Social Media Websites) für den Besuch. Die Rechtslage ist nicht 100% klar, warum aber sollte der Besuch bestimmter Websites erlaubt werden und Facebook nicht? Wie wäre das vor Gericht zu argumentieren? Auch Gewerkschaften und Betriebsräte sind also gefordert…

Social Media – Nutzen und Wissen für Unternehmen generieren?


Ihr Unternehmen in Social Media...

Ihr Unternehmen in Social Media...

Eigentlich geht es aber um eine völlig andere Dimension. Betrachtet man nämlich Mitarbeiter und ihr Social Media Engagement als Teil der Unternehmenskommunikation, ergeben sich ganz neue Ansätze für das Handling und sogar positive Wirkungseffekte auf ein Unternehmen im Sinne der Gesamtkommunikation.  Dazu braucht es allerdings gewisser Richtlinien sowohl für Arbeitgeber, als auch -nehmer. Denn es gilt herauszufinden, wie sich Unternehmen und Mitarbeiter geschäftlich korrekt bzw. fruchtbar in Social Media bewegen. Beruflich und privat verschwimmt natürlich leicht, daher braucht es Tools und Taktiken, um die Dinge in die richtige Richtung zu lenken, bzw. Produkte, Images, Marken, Geschäftsgeheimnisse, etc. nicht dem digitalen  Datenströmen völlig ungeschützt auszusetzen. Betrachtet man Social Media im nächsten Schritt als Chance für Unternehmen, Trends, Wissen bzw. analysefähige Daten für ein Unternehmen zu generieren, wird die Angst vor zu viel „Social Media“ im Unternehmen schnell zur Begeisterung, wie auch dieses Social Media Checkup von Burson-Marsteller belegt.

5 wichtige Fragen im Umgang mit Social Media im Unternehmen

1 – Welche Ziele möchte ich erreichen?

2 – Wie gehen wir mit Geheimnissen bzw. Interna um?

3 – Welche Richtlinien gibt es für die PR (Kommunikations-) Abteilung im Unternehmen,
wenn
unerwünschte Informationen ins Web dringen?

4- Welche Rechte sind betroffen (Medienrecht, Bildrecht, etc…)

5- Wie kann ich mit einem Unternehmen nachhaltig in Social Media auftreten?

In Österreich gibt es leider bisher noch keine nennenswerten Initiativen der Verbände, von denen man sich Richtlinien wünschen würde. Z.Bsp. dem VÖZ, WKO oder auch vom österreichischen Medienverband? Zumindest gibt es schon Initiativen der Gewerkschaft der Privatangestellten und in Deutschland hat sich der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. (Danke dir-info-de) mit einem kostenlosen Leitfaden mit zehn Tipps für den geschäftlichen Umgang im Social Web gemeldet. Diesen möchte ich hiermit empfehlen und sollte ich im Zuge meiner Recherche eine diesbezügliche österreichische Initiative übersehen haben, würde ich es gerne als Kommentar erfahren ;-)

>> LINK: BVDW Leitfaden „Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter“

Die Zukunft des Desktops in 3D?

Living in a box,

oder wie man sich die nächste Generation (post iPad #1 Generation) vorstellen kann…

Gerade hat der größte Suchmaschinenanbieter eine Firma gekauft, die sich auf die Entwicklung einer intuitiven 3D-Software für Computer-Desktops spezialisiert hat. Warum? Nun – manche munkeln, Google könnte an der Konkurrenz für Apples iPad arbeiten und dazu benötigt man eben auch eine intelligente, smarte Software im „Apple-Style“, jedochmit noch mehr Vernetzungsmöglichkeiten à la Google und weniger proprietären Systemelementen.

Multi Touch Tablet Interface

Was ein Tablet-PC mit einer derartigen Oberfläche für Sie tun könnte, ist vielleicht am besten so erklärt: Es lassen sich damit Files und Folders wie Kartenstapel organisieren und mit der schon vom iPhone bekannten „Fingernavigation“ bedienen. Das ganze in 3D, das heißt, man kann Dateien einfach an die Wand hängen, in der virtuellen 3D Box, die man früher dann wohl Desktop nannte. Die Firma, die sich bisher mit „Multi-touch Tablet Interfaces“ beschäftigt hat, heißt (hieß)  BumpTop.

Wie sich so ein 3D Desktop anfühlen könnte, ist im folgenden Video gut erklärt.

Wie im Video zu sehen, lassen sich Bilder etwa direkt ohne Benutzung von Maus oder Trackpads bearbeiten und das, so scheint es, ohne dass eine Anwendung dafür geöffent werden müsste. Zieht man etwa ein Bild auf einen Facebook Link zum eigenen Profil, lässt sich dieses per Klick veröffentlichen, ohne auch nur ansatzweise den Browser separat zu starten. Jede Bedienung wird beinahe zur One Click Destination. Funktionen werden in logische Elemente zerlegt, der Ablauf schneller. Und schon gibt es Mock ups von interaktiven Desktops im Vier-Fingersystem, an deren Realisierung wohl Apple und Google gleichermaßen arbeiten.

Soweit, so gut. Noch gibt es die 3D Box noch nicht.  Meine neidig verrenkten Augen (als Nicht Apple User) werden sich aber hoffentlich bald entspannen können. Wenn ich nämlich nicht mehr verstohlene Blicke Richtung iPhone User werfen muss, welche beschwingt mit dem Zeigefinger durch das letzte Photoalbum flippen. Komm, du schöne 3D-Desktop Welt. Ich kann mir zwar noch nicht vorstellen, den ganzen Tag in deiner mattschwarz (nur virtuell) glänzenden Desktop Box zu verbringen, aber daran wird hoffentlich noch Designhand angelegt.

how the internet sees me & you!

Wie werde ich im Internet wahrgenommen?

Ergebnis zu "Werenfried Ressl"

Ergebnis einer Personensuche als künstlerische Web-Installation

Tolle Installation für die Darstellung des eigenen digitalen Rufes bzw. seiner Interessen…

Schön, mitverfolgen zu können, wie diese Auswertung entsteht, auch wenn das Ergebnis dann nicht ganz so aussagekräftig ist.

Link: Personas

Nach der Eingabe des Vor und Zunamen kann es los gehen; leider ohne Umlaute…

Die Idee stammt von Aaron Zinman

Sociable Media Group from the MIT Media Lab. It uses sophisticated natural language processing and the Internet to create a data portrait of one’s aggregated online identity. In short, Personas shows you how the Internet sees you.

Online Umfragen erstellen – Web 2.0 Polls (Votings)

In drei Schritten zur eigenen, kostenlosen online Umfrage im Web!

Diesmal eine Anleitung zum Einbau eines Umfrage Elementes in Websites. Wer schon immmer gerne eine Stimmung oder Meinungen zu einem Thema einholen wollte, der ist mit Buzzdash nicht schlecht beraten.

Buzzdash bietet gratis ein Service an, welches standardisierte Umfrage-Module in Null komma Nix erstellen, und dann in eine Website (bzw. Weblog) einbinden lässt.

Als Beispiel und nicht ohne Eigennutz ein funktionierendes Demo!

Anleitung zum Einbau Ihres online Umfrage-Moduls auf der Website:

  1. 1. Registrieren Sie sich auf www.buzzdash.com
  2. 2. Erstellen Sie unter „Create your own buzzbite“ eine Umfrage
  3. 3. Checken Sie Ihren E-Mail account, darin befindet sich der notwendige html-Code, der ganz simpel mit Copy/paste in Ihre Website/Weblog eingebaut werden kann.

WEBSITES: Ausgezeichnet, Mashup, gute Idee oder einfach schön…

Persönlichen Website-Awards in unterschiedlichen Kategorien!

Websites (von vielen noch immer gerne Homepages genannt) die mir in den letzten Monate und Jahren aufgefallen sind – zu selten wird etwas mit Lob bedacht und in diesem Fall gibt es sogar noch die eine oder andere gute Anregung (more…)

Preiswürdige Idee für Online Marketing und PR

Die 1€ Stellenanzeige per Online Banking

Eine Idee, die wieder einmal zeigt, dass es sich auszahlt, einmal um die Ecke zu denken. Die österreichische Agentur Draftfcb Partners hat schon mehrmals geglänzt, wenn es um kreative Ideen von Direct Marketing Kampagnen geht. Diesmal wurde in eigener Sache ein versierter Buchhalter für die Agentur gesucht, vorzugsweise mit Agenturerfahrung – die Lösung war einfacher, als man vermuten könnte.

Per online-Banking wurden zahlreiche Agenturen in Österreich, Deutschland und der Schweiz per Banküberweisung kontaktiert. Die Kosten dafür – 1 Euro pro Überweisung. Der größte Aufwand dabei war wohl, die Kontonummern der Agenturen herauszufinden. Als Werbefläche diente die Zeile des Überweisungsformulars „Verwendungszweck“.

„Draftfcb sucht Buchhalter, die genauer hinsehen“.

Das Resultat: 60 Prozent Response, eine neue Buchhalterin und eine Bronze-Löwe beim Werbefestival in Cannes. Gratulation!

PS: Freilich – ein Cannes Löwe macht auch für Online PR etwas her, wie schon dieser Eintrag hier zeigt, aber auch die zahlreichen anderen Veröffentlichungen im Netz dazu…, etwa auch:

Twitter Search FCB

Wahlbeobachter 2.0 – Twittervotes „Mash-up“

WAHLTAG in den USA – Stimmungsbarometer und Web 2.0 im Geiste der OBAMANIA…

Das war mehr als ein Erdrutschsieg und er ist zu einem Gutteil den Medien zuzusprechen, die ja schließlich ein Wahlergebnis entscheidend beeinflussen können, wie man weiß…

Bereits seit Beginn seines Wahlkampfes hat Obama stark auf Online Medien und die Macht der ausgesprochenen Gedanken in „Online-Worten“ gesetzt. Sprich – er hat mobilisiert und Anhänger, wie Gegner dazu gebracht, über ihn zu sprechen. Auch darauf gründet sich sicher ein Teil des Wahlsieges.

Auch nach der Wahl wird deutlich, wie stark die Medienkonvergenz zugenommen hat, wenn man sich nachfolgende Map ansieht. Ein interessanter „Mash-up“, also eine Verknüpfung von klassischen Webservices mit Web 2.0 Anwendungen, in diesem Fall Google Maps & Twitter…

Was in der Darstellung zu sehen ist, sind sogenannte „votereports“ von Bürgern der USA, die über Twitter mit #votereport zu Beginn ihrer Twitter Nachricht, diese als Wahlreport gekennzeichnet haben. Diese dynamische Map bezieht also Berichte von den Wahlen vor Ort in eine Map mit ein, wobei die Reports mittels E-Mail, iPhone, SMS, oder ähnliche Sendeformate eingehen, die unterschiedlichen Symbole kennzeichnen die Bewertungen von Wählern, ob es bei der Wahlabgabe Probleme gab… In Wahrheit entsteht dadurch so etwas, wie eine demokratische Wahlbeobachtung, die vom Volk ausgeht.


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Übrigens: Die politische Landschaft sieht heute in den USA aus, als hätte der „rote Stiefel“, der sich durch die von McCain gewonnen Staaten symbolisch ergibt, dem Obama Kontrahenten kein Glück brachte…, übrigens wohl auch nicht dem derzeitigen Boschafter der USA in Österreich! Thx for the drinks trotzdem….

The red boot

The red boot

? Letzter Applaus für den Botschafter der USA in Österreich bei der gestrigen Election Night ?

Schon der letzte Applaus für den Botschafter der USA in Österreich bei der gestrigen Election Night ??