Linkaufbau – Linkbuilding – Top Ten Tipps

Linkaufbau – worauf ist zu achten? Bewährte Tipps aus der Praxis

Um in organischen Suchergebnissen (i.e. auf Google) zu guten Rankings für bestimmte Suchanfragen zu gelangen, ist die Linkpopularität einer Website einer der wesentlichsten Faktoren, neben anderen Suchmaschinenoptimierungsmethoden. Die Linkpopularität (Link Wikipedia) ist kurz gesagt “… ein Maßstab für die Anzahl und Qualität von Links…” und wird von Suchmaschinen zur Bewertung von Webseiten verwendet.

Um die Linkpopularität zu steigern, bedarf es eines gezielten Aufbaues von externen Links in relevanten Webumgebungen (themenorientiert). Weiters entscheidend ist ein “gesunder Mix” aus unterschiedlichen Plattformen (Directories, Weblogs, Social Media, etc….) und strategische Diversifikation von Links anhand unterschiedlicher, zielgerichteter Link-Formulierungen (Link-wording, Link-phrasing anhand selektiver Keywords)

Backlink Anteile an Start-/bzw. UnterseitenTOP TEN TIPPS für den LINKAUFBAU

1. Mix aus Links zur Startseite bzw. zu Unterseiten:
Soll eine Website Relevanz aufweisen, sollte sie, nicht wie im Chart rechts, alle Aufmerksamkeit auf die Startseite richten im Linkaufbau. Eine Website ist für Suchmaschinen am interessantesten, wenn sich viele verschiedene Inhalte hinter den eingehenden Links finden. Es ist wohl klar, dass die Inhalte möglichst “unique” im Netz sein sollten, also keine kopierten Artikel, die sich auf anderen Webseiten auch finden….

2. Themenrelevanz. Content muss sich “vertragen”. Links Indie Rock Musik wirken auf einem Musikblog optimaler, als in einem Seniorenforum.

3. Linkphrasing, Linkwording: Keine Links nach dem Schema: “Wir haben die besten Tipps für neue Musik! Klicken Sie hier!” sondern: “Hier haben wir die besten Tipps für neue Musik gefunden!”

4. Linktypen: Link ist nicht gleich Link. Ein Link auf Facebook wirkt anders, als in einem Follow Blog, oder in einem Kommentar eines Nachrichtenartikels. Der Mix macht es aus und der Fokus auf “follow Links only” hat sich mittlerweile relativiert. Alles ist gut, der Mix ist entscheidend.

5. Intensität: Der Linkaufbau soll permanent und moderat von statten gehen. Keine Ho-Ruck Aktionen für 1-2 Monate und dass war’s dann.

5. Blogs / Social Media: Links in Blogs, in Kommentaren, auf Facebook sind mittlerweile für den Gesamtmix wichtig.

6. Wikipedia: Ein Backlinks von Wikipedia ist, auch wenn nofollow, immer eine gute Referenz.

7. Das eigene Netzwerk nutzen: Oft werden die unmittelbaren Freunde und Partner für den Linkaufbau übersehen. Lieferanten, Kunden, Freunde, etc.. sind der ideale Partner im ersten Schritt!

8. Kostenloses anbieten: Das Web ist voll von Plattformen und privaten Blogs, die sich gegenseitig und die Welt über “Kostenloses im Web” unterhalten.

9. Nachrichtenportale mit Kommentaroptionen: Der Linkaufbau über Kommentare ist nicht 1. Priorität, doch es lassen sich über Nachrichtenportale und themenrelevante Beiträge immens viele neue Besucher für eine Website erzielen.

10. Social Bookmarks: Links auf Delicious, Misterwong und Co sind keine tollen Bringer für neue Visits, sie gehören aber zum runden Bild von thematisch und technologisch gut verteilten Links im Web.

Simples Trendmonitoring im Social Web

Einfache Visualisierung von Trends in Social Media

Ja, es gibt Google Trends und Google Insights (beide eine Art Suchvolumenindex), aber es gibt auch noch andere….

1.Boardreader

Notes: Ein recht nettes Tool, Statistiken lassen sich per in eine Website einbinden. Optional Auswertung nach Wochen/Monat, absolute und relative Auswertungen, Tipp: nur < iframe > Part von bereitgestelltem html code embedden….

2. Auch nicht schlecht: Streamgraph @leebyron
Streamgraph Leebyron Beispiel
Notes: Streamgraph Generator ist eine open source Application, die das Twitterrauschen visualisieren kann, leider konnte ich das noch nicht selber testen, aber die Visualisierung verspricht einiges…

3. Für jene, die den Rush in Social Media Outlets nicht ganz glauben…

Zwei interessante Links zum Tag (SEO/Journalismus)

(1) Liegt doch auf der Hand: DAS SELBSTINTERVIEW

oder wie Sie Ihre Reputation im Netz verbessern könnten,

wenn Sie aufgrund mangelnder Berühmtheit selten von Journalisten interviewt werden….

Aus dem Web-Prospekt von Whohub

Whohub wurde im Juli 2008 gegründet und steht in sechs Sprachen zur Verfügung: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Deutsch.

SELBSTINTERVIEW-Whohub-seo-reputation

SELBSTINTERVIEW auf Whohub zur Steigerung der Reputation im Netz

Mit einem Selbst-Interview in Whohub haben Sie u.a. folgende Vorteile:

  • Mit der Beantwortung der Fragen im Interview spiegeln Sie Ihren Werdegang und Ihr Werk wider.
  • …eine neue Form, von potentiellen Kunden, Angestellten, Geschäftspartnern oder Kollegen gefunden zu werden.
  • Sie haben die Gelegenheit, Links auf Ihre übrigen Internet-Präsenzen zu setzen. Damit wiederum verstärken Sie Ihre Position in den Suchmaschinen.
  • Sie gestalten Ihre Präsenz im Netz menschlicher und bereichern sie. Das ist effektiver als ein üblicher Lebenslauf.
  • Sie öffnen sich der Welt. Whohub erhält tausende von Besuchern täglich, die aus über 100 Ländern stammen.

Na mal gucken – den SELBSTINTERVIEW Selbsttest werde ich gleich durchführen und SEO-Auswirkungen bzgl. meines Namens oder einzelner Keywords überprüfen (Vorher/Nachher….). Update folgt im Kommentar.

(2) Kontakt zu Journalisten um $1 pro Zeichen

oder der teuerste Twitter-Pressedienst der Welt,

wenn Sie sich als PR-Berater bisher keinen Journalistenverteiler aufgebaut haben.

Muck-Rack-press-releases-twitterstyle

Muck-Rack Service für Press Releases im Twitterstyle

Muck Rack verspricht, ein Verzeichnis der wichtigsten twitternden Journalisten zu sein. Das hat den Vorteil, dass man, nach einzelnen Rubriken geordnet, Journalisten findet, welche zu bestimmten Themen berichten bzw. twittern. Also hat man potentiell drei Chancen.

1. Vorab zu erfahren, worüber Journalisten eventuell morgen berichten (via deren Tweets, für PR Leute bzgl. Monitoring nicht unbrauchbar…)

2. Journalisten direkt kennenzulernen (via FOLLOW bzw. deren Tweets)

3. Journalisten per Muck Rack Presseaussendungsservice direkt mit Unternehmensinformationen zu versorgen.

Letzteres Service kostet allerdings pro Zeichen der Press-Release Kurzinfo 1 Dollar ($1). Nicht billig, aber für sensible Reaktion auf ev. bevorstehende Enthüllungen bzw. zur schnellst möglichen Richtigstellung von falschen Fakten durchaus überlegenswert. Die Presseaussendung kostet minimal $50, maximal 90 Zeichen sind erlaubt. Aber natürlich kann man mittels Link in der Presseaussendung zu ausführlichen Informationen weiterleiten.

Die Idee ist jedenfalls keine schlechte, das Service ist verständlicherweise und aufgrund der Provenienz sehr US-lastig, ein deutschsprachiger Dienst in diese Richtung könnte man fast schon als erfolgsträchtiges Business Model in Erwägung ziehen.

Google Adwords: BANANABAY – EIS.DE; ein EuGH Urteil mit Folgen?

Verwendung markenrechtlich geschützter Keywords für Google Adwords

Darf man, oder darf man nicht? Das war bisher oftmals die Frage.

Google Adwords - Anzeigen

Google Adwords - Anzeigen

Die Anzeigen, welche auf Suchmaschinenergebnisseiten bei Google angezeigt werden, generiert Google’s Anzeigenprogramm Adwords (adwords.google.com) über einen komplizierten Algorithmus, errechnet aus der jeweiligen Suchanfrage des Nutzers und den hinterlegten Daten für die Anzeigen von Werbekunden. Ein Kriterium für das Auslösen einer Werbeanzeige auf Google sind die vom Werbenden definierten “Keywords”. Diese haben mit dem Anzeigentext nicht unbedingt etwas zu tun und können frei gewählt werden. Zumindest in den meisten Ländern (Frankreich hat Google bereits früher Beschränkungen auferlegt). Nach einigen EuGH-Urteilen (das letzte vom 26. März 2010) herrscht nunmehr etwas mehr Klarheit, wobei die Urteile z.T. noch nicht rechtskräftig sind.

EuGH-Urteil im Fall “bananabay vs. Eis.de”

Im letzten Fall “bananabay vs. Eis.de” gab es kurz formuliert folgenden Entscheid des Gerichts:

“Der Inhaber einer Marke darf es einem Werbenden verbieten, auf ein mit dieser Marke identisches Schlüsselwort, das von diesem Werbenden ohne seine Zustimmung im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt wurde, für Waren oder Dienstleistungen, die mit den von der Marke erfassten identisch sind, zu werben, wenn aus dieser Werbung für einen Durchschnittsinternetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen ist, ob die in der Anzeige beworbenen Waren oder Dienstleistungen von dem Inhaber der Marke oder einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder doch von einem Dritten stammen.”

Die entsprechende Rechtsgrundlage bietet Art. 5 Abs. 1 Buchst. a der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Marken.

Google Adwords – Beispiele & Annäherungen

Ein Beispiel sollen verdeutlichen, was wahrscheinlich zu Unterlassungsklagen führen würde, mit entsprechenden Gerichtskosten, bzw. was wahrscheinlich “erlaubt” ist. Die beiden folgenden imaginären Anzeigen sollen dies verdeutlichen…

Red Bull als Keyword für Google Adword Anzeigen

Im ersten Fall wäre es, lt. Rechtssprechung, für Durchschnittsnutzer nicht, oder nur schwer erkennbar, dass die angebotene Ware die mit der vom Markeninhaber erfassten, identisch sind. Die Verwendung des Keywords “Red Bull” würde also sicher der Richtlinie widersprechen.

Im zweiten Fall wird ein Produkt beworben, welches vom Markeninhaber “Red  Bull” wahrscheinlich nicht geschützt ist. Die Bewerbung eines Produktes, welches für Nutzer im Zusammenhang mit der Marke sinnvoll und nützlich erscheint, könnte wohl unter Verwendung des geschützten Begriffes rechtlich einwandfrei sein.

Erste Schritte zum kostenlosen Webmonitoring

Video-Tutorial von salzburg.research zum Thema Webmonitoring

Ja, etwas “deutscher Ansatz”, aber kann man durchaus als Einstiegsvideolektüre zum Thema Online Reputation Monitoring empfehlen.

Markus, Mark & Schaffert, Sandra (2009). Webmonitoring aus Unternehmenssicht – Einsatzmöglichkeiten der Beobachtung und Analyse des Web 2.0. Vortrag beim Salzburg new Media Talk.

credits: Salzburg Research

Das Internet zum Vergessen auffordern?

Wie gelöschte Inhalte im Internet-Gedächtnis trotzdem auffindbar bleiben.

So mancher hat das “Internet Archives” alias “Wayback Machine” schon einmal genutzt. Das Service, welches als Non-Profit Unternehmen “universal access to all knowledge” verspricht, wurde 1996 in San Francisco gegründet. Es ist DIE Internet Bibliothek schlechthin, mehr als 150 Milliarden Websites der vergangenen 15 Jahre sind dort angeblich gespeichert. Jedes Monat wird von jeder Website eine Version auf den großen Servern abgelegt und ist von JEDERMANN einsehbar. So weit, so gut.

Überholte digitale Identitäten – veraltete Inhalte – rufschädigende Inhalte auf ewig gespeichert?

Wayback - Explorer Internet Archive

Wayback - Explorer Internet Archive

Probleme können mit dem Internet-Gedächtnis aber in Fällen auftauchen, wenn etwa jemand eine Domain verkauft, unrichtige Inhalte zu einem gewissen Zeitpunkt veröffentlicht waren, oder – im schlimmsten Fall – strafrechtlich relevante Inhalte im Archiv immer noch auftauchen?

Zwei konkrete “Gedächtnis-Fälle”, die zum Problem werden könnten

1. Sie nehmen eine Homepage (mit urheberrechtlich geschützten Inhalten) aus dem Netz und stellen später fest, daß andere Webseiten diese Inhalte (aus dem Web-Archiv entnommen) verwenden. Wie könnten Sie die rechtswidrige Nutzung vorgehen? Es wird nicht leicht, denn wo ist ihr Original zu finden? wie können Sie nachweisen, wo die Inhalte gestohlen wurden?

2. Sie mussten – aus rechtlichen Gründen – (einstweilige Verfügung, Abmahnung, Gerichtsbeschluss) Inhalte aus Ihrer Website entfernen. Jedoch sind Sie noch immer im Webarchiv auffindbar. Das kann weiteren juristischen Ärger mit sich bringen, obwohl Sie bereits lt. Verfügung gehandelt haben.

Abhilfe: Kontrolle Ihrer digitaler Daten, Werke, Identität

Die Frage ist: Was kann man auf der eigenen Webdomain tun, um eine unerwünschte Archivierung von Inhalten zu unterbinden? Im Prinzip ist es ganz einfach. Man schließt einfach die Suchmaschine (Robot) des Internet Archives aus, die eigene Seite zu lesen.

Internet Archiv erfolgreich ausgeschlossen...

Internet Archiv erfolgreich ausgeschlossen...

Eine simple Anweisung in der sogenannten “robots.txt – Datei”, die sich meist in Ihrem Root Verzeichnis am Website-Server befindet, reicht dazu aus. Auch bis dato archivierte Inhalte können so entfernt werden. Dazu müssten sie in das Stammverzeichnis ihrer Seiten eine Textdatei mit Angaben für genau diesen Cawler von Web-Archiv (lediglich zwei Zeilen) hochladen. Robots suchen im Stammverzeichnis nach dieser Textdatei mit dem Dateinamen ‘robots.txt’ und befolgen die dort notierten Anweisungen.

Robots.txt richtig konfigurieren (zum Ausschluss der Internet Suchmaschine auf Ihrem Server)

Der Robot mit dem Namen “ia_archiver” wird durch die folgende Anweisung für alle Verzeichnisse ausgeschlossen:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /

Für den Ausschluss einzelner Verzeichnisse nutzen Sie:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /name-des-verzeichnisses-welches-ausgeschlossen-werden-soll

Es können unendlich viele Verzeichnisse, oder auch einzelne Dateien ausgeschlossen werden, beispielsweise ein Bild:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /images/zu-entfernende-bilddatei.jpg

Diese zweizeilige Anweisung als Textdatei (ohne Formatierungen) speichern Sie

1. als ‘robots.txt’ lokal als Datei ab (vorzüglich ein simpler Texteditor) und laden diese
2. mit ihrem FTP-Programm in das Stammverzeichnis hoch

Fertig.

Weitere Informationen und Hinweise zur Aufrechterhaltung einer “sauberen” digitalen Identität, die eine eventuell Rufschädigung im Internet vermeiden hilft, finden Sie in meinen anderen Blogkategorien zum Thema:

->>  digital identity management und

->>  Suchmaschinenoptimierung

Krisencheck des KSV – wo bruzzelt’s, wo brennt’s?

Heimischer Kreditschutzverband mit Online-Sonderaktion

Mit dem Kreditschutzverband von KSV1870 kennt man als Unternehmer, wenn man einen Bankkredit benötigt, im Falle von Insolvenz oder Konkurs eines Geschäftspartners (Gläubigerschutz) oder auch wenn man selber in Konkurs schlittert. Aber auch für Privatpersonen hat der KSV einiges zu bieten.

Unter http://tinyurl.com/ycr2jhz etwa läuft gerade eine Aktion, in der man sich über einzelne Branchen und deren Bonität gratis informieren kann.

Die Branche des derzeitigen (oder neuen?) Arbeitgebers durchleuchten? Oder gleich eine Bonitätsauskunft einholen, bevor der neue Arbeitgeber in Konkurs schlittert? Der Branchencheck gibt Auskunft und sollten Sie gerade vor einem Bewerbungsgespräch stehen, dann schadet es keinesfalls, mit Branchenwissen zu glänzen!

Google vs. Bing – Suchmaschinen im Test

Microsoft bläst zum Angriff auf Google?

Vor einigen Tagen hat Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing den Nachfolger für Live-Search zur Nutzung freigegeben. Versprochen werden bessere Ergebnispräsentation und neue Features wie etwa xRank* (so etwas ähnliches wie Google Trends).

Damit will man also Googles Dominanz im Suchmaschinenbereich angreifen, optisch gefällig, aber vergleichen Sie selbst direkt von Angesicht zu Angesicht!

zwei Suchmaschinen im Vergleich

zwei Suchmaschinen im Vergleich

* Leider stellt Microsoft bisher noch keine offizielle Erklärung für xRank zur Verfügung…., eine Ansicht des Tools gibt es hier: Bing xRank

13 Minuten Vorschau auf ein neues Internetzeitalter

Suche im Web der nächsten Generation

Der Mathematiker Stephen Wolfram hatte ein nicht unehrgeiziges Ziel: Die Suche im Web zu revolutionieren und eine wirkliche Alternative zu den marktbeherrschenden Suchgiganten bereitzustellen. Nebenbei erweckt er damit sicherlich die Lust, Wissen zu sammeln und zu vermitteln.

Nehmen Sie sich bitte diese 13 Minuten Zeit, es zahlt sich aus!

Einführung in die neue Suche von Wolfram Alpha, Teil 1

Einführung in die neue Suche von Wolfram Alpha, Teil 2


Google Suggest – Arschbacke vs. Arschloch

Google-Saubermann-Image schlägt auf Suggest Service durch!

Vielen ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Google hat seine Funktion “Suggest” nun auch auf Google.at implementiert, zuvor war konnte man bereits auf .com während des Tippens eines Suchworts beliebte Stichworte, die ein entsprechendes Präfix besitzen, mit geschätzten Trefferzahlen einsehen.

Google schlägt bei der Eingabe Suchergebnisse vor

Den meisten könnte das Service eine Hilfe sein, denn es werden damit erstens Suchanfragen mit Rechtschreibfehlern verringert, was die Treffer logischer macht. Und zweitens beziehen sich die Suggests auch auf den physischen Standort des Users, die Vorschläge sind je nach Domain und Sprache verschieden.

Tippt man in etwa in UK [liver], nimmt Google an, dass man auf der Suche nach FC Liverpool ist, während man in US mehr Suggests für Leberkrankheiten findet, erklärt ein Google Produktmanager, bei Google nennt man das dann “local flavour”.

So weit so gut – doch was heisst das in weiterer Folge für Provider von Inhalten bzw. Suchmaschinenoptimierungen?

1. Bewusste Implementierung von falsch geschriebenen Keywords

Diese gehört wohl bald der Vergangenheit an, denn Google schlägt ja automatisch die Begriffe vor, die den Rechtschreibregeln entsprechen und am öftesten indiziert sind.

2. Verwendung von lokalen Begriffen

Die lokale Anpassung gewinnt wieder an Bedeutung, wodurch es aber schwieriger wird, Seiten mit überregionalen Formulierungen anzupassen. Etwa geht man als “österreichische” Seite mit dem Begriff “Gelsenschutz” in Deutschland unter, weil eben dort Mückenschutz gängiger ist.

3. Jugendfrei – bad word index

Natürlich werden Schimpfwörter bzw. nicht jugendfreie Keywords bewußt ausgeblendet. Das hat für Kinder, die mit 10 schon eifrig surfen natürlich Vorteile, weil sie so nicht auf dumme Gedanken bei der Suche nach [Kinderportal] kommen. Jedoch wundert es doch ein wenig, dass man 40.000 [arschbacke] den 780.000 [arschloch] Ergebnissen vorzieht.

Sauber sauber.