Krisencheck des KSV – wo bruzzelt’s, wo brennt’s?

Heimischer Kreditschutzverband mit Online-Sonderaktion

Mit dem Kreditschutzverband von KSV1870 kennt man als Unternehmer, wenn man einen Bankkredit benötigt, im Falle von Insolvenz oder Konkurs eines Geschäftspartners (Gläubigerschutz) oder auch wenn man selber in Konkurs schlittert. Aber auch für Privatpersonen hat der KSV einiges zu bieten.

Unter http://tinyurl.com/ycr2jhz etwa läuft gerade eine Aktion, in der man sich über einzelne Branchen und deren Bonität gratis informieren kann.

Die Branche des derzeitigen (oder neuen?) Arbeitgebers durchleuchten? Oder gleich eine Bonitätsauskunft einholen, bevor der neue Arbeitgeber in Konkurs schlittert? Der Branchencheck gibt Auskunft und sollten Sie gerade vor einem Bewerbungsgespräch stehen, dann schadet es keinesfalls, mit Branchenwissen zu glänzen!

Google vs. Bing – Suchmaschinen im Test

Microsoft bläst zum Angriff auf Google?

Vor einigen Tagen hat Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing den Nachfolger für Live-Search zur Nutzung freigegeben. Versprochen werden bessere Ergebnispräsentation und neue Features wie etwa xRank* (so etwas ähnliches wie Google Trends).

Damit will man also Googles Dominanz im Suchmaschinenbereich angreifen, optisch gefällig, aber vergleichen Sie selbst direkt von Angesicht zu Angesicht!

zwei Suchmaschinen im Vergleich

zwei Suchmaschinen im Vergleich

* Leider stellt Microsoft bisher noch keine offizielle Erklärung für xRank zur Verfügung…., eine Ansicht des Tools gibt es hier: Bing xRank

13 Minuten Vorschau auf ein neues Internetzeitalter

Suche im Web der nächsten Generation

Der Mathematiker Stephen Wolfram hatte ein nicht unehrgeiziges Ziel: Die Suche im Web zu revolutionieren und eine wirkliche Alternative zu den marktbeherrschenden Suchgiganten bereitzustellen. Nebenbei erweckt er damit sicherlich die Lust, Wissen zu sammeln und zu vermitteln.

Nehmen Sie sich bitte diese 13 Minuten Zeit, es zahlt sich aus!

Einführung in die neue Suche von Wolfram Alpha, Teil 1

Einführung in die neue Suche von Wolfram Alpha, Teil 2


Google Suggest – Arschbacke vs. Arschloch

Google-Saubermann-Image schlägt auf Suggest Service durch!

Vielen ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Google hat seine Funktion “Suggest” nun auch auf Google.at implementiert, zuvor war konnte man bereits auf .com während des Tippens eines Suchworts beliebte Stichworte, die ein entsprechendes Präfix besitzen, mit geschätzten Trefferzahlen einsehen.

Google schlägt bei der Eingabe Suchergebnisse vor

Den meisten könnte das Service eine Hilfe sein, denn es werden damit erstens Suchanfragen mit Rechtschreibfehlern verringert, was die Treffer logischer macht. Und zweitens beziehen sich die Suggests auch auf den physischen Standort des Users, die Vorschläge sind je nach Domain und Sprache verschieden.

Tippt man in etwa in UK [liver], nimmt Google an, dass man auf der Suche nach FC Liverpool ist, während man in US mehr Suggests für Leberkrankheiten findet, erklärt ein Google Produktmanager, bei Google nennt man das dann “local flavour”.

So weit so gut – doch was heisst das in weiterer Folge für Provider von Inhalten bzw. Suchmaschinenoptimierungen?

1. Bewusste Implementierung von falsch geschriebenen Keywords

Diese gehört wohl bald der Vergangenheit an, denn Google schlägt ja automatisch die Begriffe vor, die den Rechtschreibregeln entsprechen und am öftesten indiziert sind.

2. Verwendung von lokalen Begriffen

Die lokale Anpassung gewinnt wieder an Bedeutung, wodurch es aber schwieriger wird, Seiten mit überregionalen Formulierungen anzupassen. Etwa geht man als “österreichische” Seite mit dem Begriff “Gelsenschutz” in Deutschland unter, weil eben dort Mückenschutz gängiger ist.

3. Jugendfrei – bad word index

Natürlich werden Schimpfwörter bzw. nicht jugendfreie Keywords bewußt ausgeblendet. Das hat für Kinder, die mit 10 schon eifrig surfen natürlich Vorteile, weil sie so nicht auf dumme Gedanken bei der Suche nach [Kinderportal] kommen. Jedoch wundert es doch ein wenig, dass man 40.000 [arschbacke] den 780.000 [arschloch] Ergebnissen vorzieht.

Sauber sauber.

Ranking und Schmalz, Gott erhalt’s!

Mit “Werenfried” endlich zur Top Google Platzierung!

Nein, das ist kein Selbstbejubelungsbeitrag. Aber als Spezialist für Suchmaschinenoptimierung ist es schon eine meiner Aufgaben, meinen Namen auf Suchmaschinenergebnisseiten nach vorne zu bringen. Wäre da nicht die harte Konkurrenz in Person des leider schon verstorbenen Paters Werenfried van Straaten, u.a. Gründer der Vereinigung “Kirche in Not“, auch genannt “Speckpater”, weil er in den Nachkriegsjahren seine Padres mit dem Fahrrad und mit Speck und Schmalz voll gepackten Rucksäcken in die Wiederaufbaugebiete schickte.

Ihm verdanke ich auch meinen schönen Vornamen, allerdings war Pater Werenfried ein sehr sehr umtriebiger Missionar und hat daher auch seinen digitalen Footprint im Netz nicht zu schlank ausfallen lassen.

Das Match in den SERPs*

(*SEO-Lexikon 1: Search Engine Result Pages)

Werenfried vs. Werenfried
Werenfried Ressl vs. Werenfried van Straaten im Netz

Eine Suche auf Google nach dem Vornamen “Werenfried” ergibt folgendes Bild:

Durch den Wettbewerbsvorteil “Eintrag in Wikipedia”, der für Google ein wichtiges Indiz für das Ranking darstellt, haben die heiligen Werenfrieds noch die Nase vorne. Anders sieht es aber aus, wenn man nur “Seiten aus Österreich” bei Google auswählt. Dann darf ich dort als erster durch’s SERP-Ziel!

Freilich – Pater Werenfried hat seit geraumer Zeit keine Zeit mehr, sich mit dem Thema Linkaufbau** zu beschäftigen, im Gegensatz zu mir. (**SEO-Lexikon 2: Linkaufbau = sich im Netz gut zu verlinken und möglichst wertvolle Links zu seiner eigenen Website zu bekommen – Je mehr, desto höher das Ranking in Suchmaschinen….). Im Jenseits wird er “Weblog” oder “Linkbuilding” wohl nur noch entfernt von armen SEO-Seelen vernehmen.

Aber – um mit der Kirche im Dorf zu bleiben – dank des aktuellen PageRank Updates*** (***SEO-Lexikon 3: regelmässige Neubewertung von Websites durch Google) und PageRank 3/10 für www.oaaol.com ist meine digitale Identität wieder “gut” vertreten.

PS: Sollten Kirchen in Not ihre digitale Reputation im Netz verbessern wollen, Anruf oder Mail genügt!

Ranking und Schmalz, Gott erhalt’s!

Face Search – Gesichtserkennung mit Tücken

Digital reputation management – Lesson 1: Beobachte dich selbst!

Bereits 2007 hat Google in seine Bildersuche heimlich eine Art “Gesichtserkennung” eingebaut. Auch andere Services bieten mittlerweile Suchabfragen nach Gesichtern an. Wie das funktioniert, anhand zweier Beispiele, die sich durchaus für die Beobachtung der eigenen digitalen Identität im Netz eignen.

Google Bildersuche mit Tücken

Eine Suche nach meinem Nachnamen in der Google Bildersuche ergibt zwar jede Menge Fotos von Personen, die so heissen, wie ich (http://images.google.com/images?q=Ressl), aber natürlich sind auch Bilder dabei, die keine Personen zeigen, etwa das Privatzimmer einer Familie Ressl http://www.webseiten.kraft-consulting.net/mauthausen/images/ressl.jpg

Will man nur Bilder von Personen mit dem eigenen Namen suchen, bietet sich an, den Suchparameter “&imgtype=face” anzuhängen, also http://images.google.com/images?q=Ressl&imgtype=face.
Seit einiger Zeit ist diese Funktion offiziell integriert, zu finden ist die Funktion auf der Bildersuche im linken Bereich, in dem man bei “Type” die Funktion “Face” als Filter benutzt…

Google – Face Search – Updated

face search update funktion - google

face search funktion - google

FaceSaerch – Google Bilder mit coolem Interface und Blogintegration…

Ein noch schöneres Interface und eine Möglichkeit, solche Suchabfragen auch ständig zu beobachten, bietet FACESAERCH an. Unter der ungewöhnlichen Domain www.facesaerch.com (mit AE, da die facesearch Domain schon vergeben ist…) wird man ebenfalls schnell zu seinem eigenen Namen fündig, auch auf Basis von Google Bildern…

Schön dabei ist auch die Möglichkeit, aus einer Suchabfrage ein “Widget” zu generieren, welches man auf anderen Webseiten einbauen kann. Das sieht dann so aus und beliefert eine Website mit der jeweils aktuellen Suchabfrage….

Control your visual identity on the Net

Damit steht der permanenten Beobachtung des eigenen Antlitzes nichts mehr im Wege und die Gefahr, dass jemand ein unerwünschtes Bild veröffentlicht, kann so mühelos und einfach verfolgt werden. So fällt Ihnen wahrscheinlich schneller auf, wenn ein Bild von Ihnen und mit Ihrem Namen erscheint, das Sie nicht wirklich veröffentlichen wollten (z.bsp. auf Partyseiten, etc..). Die Kontrolle über Ihre Identität im Netz wird somit einen Schritt einfacher.

Meister Proper – Google Ajax Suchinterface

Ein Google Gadget oder etwas für den Hausgebrauch?

Ein smartes Interface für Google Abfragen liefert KEYBOARDr. Es nimmt bereits nach einigen Buchstaben Verbindung zur Suchmaschine auf und zeigt Ergebnisse an, während man einen Begriffe eintippt. 

Eine FF Extension oder die Integration in die Searchbars wäre wohl der logische nächste Schritt! In Planung sind auch Friendfeeds, die updates der social networks liefern. Ein Social Media Portal sollte meiner Meinung nach daraus aber nicht werden.

Als verdorbener SEO Experte würde ich an der Stelle natürlich einige SEO-Maßnahmen empfehlen; mit einigen Keyword-Adaptionen könnte man die Seite wohl noch ordentlich pushen…

Jedenfalls trage ich dazu aber gerne mit einem optimierten follow Link bei…

>> use keyboardr more often for your searches

http://www.julius-eckert.com/blog/31/trackback
http://www.tripple.net/contator/trackback.asp?nnr=35415&knr=3175

Suchen und Finden #4

SUCHEN und FINDEN

  
suchen-und-finden-welche-farbe-fehlt?

Heute zum Thema: Marken Corporate Design.

Normalerweise arbeitet man im Internet zumindest mit 256 Farben. Diese Marke nutzt jedoch immer nur vier und macht trotzdem mehr als 16,7 Millionen grüne Dollarscheine pro Bildschirmeinheit…

Wenn Sie die fehlende Grundfarbe wissen, schreiben Sie einen Kommentar am Ende des Artikels, auf den richtigen Tipp wartet ein Belohnung in Form eines Links auf der Seite: Erfolgreiche Sucher und Finder!

 

Social Media Statistics – Plattformen und ihre Kennzahlen als Wiki

Das Wachstum der Social Media Sites im Community Monitor

social media stats

social media stats

Der permanente Anstieg der Nutzung von Social Media Sites ist längst keine Mär mehr. In Deutschland etwa hat das Verlagsimperium ”Holtzbrinck” eine Reihe von kleineren und größeren Plattformen gekauft, unter anderem StudiVZ und betreibt auch bekannte Services wie Audible, erento.com, GameDuell, My-Hammer, u.a.

Wie die Nutzung dieser Plattformen und ihre dynamische Entwicklung voranschreitet, darüber macht sich jetzt ein neues Wiki Gedanken und sammelt Facts, Facts, Facts. Derzeit ist das Wiki noch etwas UK-lastig, ich habe aber bereits selber einen Account angelegt, um entsprechende Daten zu deutschsprachigen Social Media Plattformen einzufügen. Ich finde die Idee gut und möchte sie auch unterstützen, immerhin kann man Kunden dann noch transparenter von der Sinnhaftigkeit zur Nutzung von Social Media überzeugen. Oder zweifelt überhaupt noch jemand dran?

Social Media Stats – Wiki

Zu finden ist das Wiki auf http://socialmediastatistics.wikidot.com/, mitmachen kann jeder. Gefragt sind Daten zur Nutzung einzelner Plattformen, nach Namen und Themen geordnet. Interessant auch die Gruppierung der Daten nach Behaviour and attitudes. Betreiberin ist Helen Lawrence aus London (interessantes Jobprofil: “I’m the Social Media Planner at Dare”), Mitarbeitin einer brand experience agency.

Interessant sind auch einige Links zu Social Media Monitoring Tools, eine Reihe sinnvoller Links dazu findet sich auch auf del.icio.us unter dem Tag measurementcamp08

Verweildauer auf Google Adwords und Branchenergebnisse

Eyetracking – Nutzerverhalten auf Google-Suchergebnisseiten

lt. einer jüngst präsentierten Eyetracking Studie des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und phaydon research + consulting lassen sich für zwei Fälle bemerkenswert hohe Werte feststellen.

1. Sponsored Ad (Google Adwords) – nur eine Anzeige vorhanden

single sponsored ad auf google

Aufmerksamkeit in % für organische Ergebnisse und "single sponsored ad" auf Google.

Ist nur ein Sponsored Ad vorhanden, liegt die Aufmerksamkeit auf den folgenden organischen Ergebnissen sowie stärker auch auf den Ads der rechten Spalte (Sprung von sechs, auf fast 10%).

Das heißt im Klartext, dass man selektiv Sponsored Ads buchen könnte, die solo erscheinen, um bestimmte Suchanfragen exklusiv bedienen zu können. Ist wahrscheinlich ein bisschen “trial and error” im Bezug auf Konkurrenten, aber könnte sich mit höheren Click-rates lohnen.

 

 

2. Suchergebnis mit Brancheninfo (inkl. Bild oder Karte) 

Auch hier erhöht sich die Aufmerksamkeit für das Ergebnis enorm, daher muss geraten werden, bei Ergebnisseiten, die Brancheninfos bieten, entsprechend präsent zu sein. In den Branchenergebnissen aufzutauchen ist ein ganz eigenes Kapitel, hierfür sind spezifische SEO-Maßnahmen von Nöten, etwa die Implementierung von GEO Tags (unsichtbare Ortbezuginformationen für Websites).

 

 

Quellen und Links: www.bvdw.org