Rich Snippets in Google Suchergebnissen (SEO)

Höhere Click Through Rates (CTR) mit Rich Snippets auf Google

Was sind Rich Snippets?

Bei Rich Snippets handelt es sich um die wenigen Zeilen Text, die unter jedem Suchergebnis erscheinen. Sie sollen Nutzern eine Vorstellung davon vermitteln, was die Seite enthält und warum sie für ihre Suchanfrage relevant ist. Rich Snippets sind im Rahmen von SEO Maßnahmen sinnvoll, wenn beispielsweise Produkte, Brancheneinträge, Veranstaltungen, Musik, Personen, Unternehmen, Rezepte mit Erfahrungsberichten, Previews (Musik) und Bewertungen (Sterne) versehen werden sollen. Die Attraktivität für Suchende wird dadurch gesteigert, da die Einträge dann einen “von Usern bewerteten Charakter” erzeugen. Die Click Through Rates sollten steigen, vor allem, wenn man sich mit Ergebnissen schon auf den vorderen Rängen befindet.

Beispiele für Rich Snippets auf Google:

Rich Snippet für Technikprodukte

Rich Snippet für einen Drucker

Rich Snippet für Rezepte

Rich Snippet für Rezepte

Rich Snippet für Musik - mit Vorschau und Link zu einzelnen Tracks

Rich Snippet für Musik (Vorschau zu Tracks)

Rich Snippet für ein Unternehmen

Rich Snippet für ein Unternehmen

Google-Dokumentation zu Rich Snippets:

Umfassende Informationen zur Erstellung von Rich Snippets bietet Google auf seinen Rich Snippets Hilfeseiten

Achtung: Spam in Rich Snippets meiden!

Will jemand mit seinem Rich Snippet Fake-Informationen verbreiten (selbst definierte Bewertungen, etc…), können User in einem eigens von Google zur Verfügung gestellten Formular (Report Spam in Rich Snippets) Einträge melden. Das wäre kontraproduktiv. Daher sollten solche microdata Formate nur eingebunden werden, wenn User auch tatsächlich Ratings vergeben können und diese in das jeweilige Rich Snippet Format einfließen. Gefälschte Bewertungen werden leicht als Spam erkannt.

Die wichtigsten Schemas für Rich Snippets (Google-approved) finden sich auf http://schema.org/docs/schemas.html

Mythen und Wahrheiten – wie man in Google News kommt

Google News ’Geheimnisse’ -
Mythen und Wahrheiten für News-Publishers

Sehr oft fragen Medienunternehmen, wie man am besten Artikel in die Google News Sektion urgiert. Auf der Suche nach Antworten gibt es einige Verwirrung, wie Google das Ranking zu News Artikeln bestimmt.

Hier der Versuch, Klarheit zu bekommen – Schnellfassung:

UPDATE – 09/2012

Meta Tags verbessern das Ranking WAHR

Lt. einer neuesten Empfehlung von Google News hat die News-Suchmaschine einen neuen Meta Tag speziell für News-Portale vorgeschlagen, der die thematische Zuordnung von News-Artikel erleichtern soll.
Neuer Meta Tag für Google News Optimierung

Ein Artikelbild verbessert das Ranking MYTHOS

Mehrere Updates zu bereits veröffentlichten Artikeln stören das Ranking in Google News WAHR

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung bestimmt das Ranking MYTHOS

Artikel, die nur Bilder und Videos beinhalten, werden nicht gerankt WAHR

Der Grund, warum Artikel nicht erscheinen, ist unklar MYTHOS

Eine Sitemap hilft für besseres Ranking MYTHOS

Ein Redesign kann die Erscheinung in Google News beeinträchtigen WAHR

Teilnehmer am AdSense Programm werden bevorzugt MYTHOS

Weiterführende Links zu Google News Fragen

Google News Support zur optimalen Gestaltung

Häufige Fragen von Medienleuten und Verlegern
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Google Secure Search – SEO Relevanz

Die Relevanz für SEO – Google stellt auf SSL-Verbindung um

Google Secure Search - SEO - SSL Search

Google Secure Search - SEO - SSL Search

Schon vor Monaten hat Google seine Suche auf über www.google.com auf Secure Search umgestellt.
Demnächst werden auch sämtliche lokalen Google-Suchen (z.Bsp. www.google.AT oder .DE) verschlüsselt.
Diese ist vorerst nur in Kraft, wenn man bei Google einen Account hat und eingeloggt ist.

Was Datenschützer freut, ist für SEO Menschen bzw. für die Auswertung Ihrer Website, eine Crux.

GOOGLE – Begründung

Klar – die Begründung “….helps protect your search results and, in most cases, your search terms (exceptions outlined below) from being intercepted by a third party. This provides you with a more secure and private search experience..” spricht zu Gunsten des Users und natürlich sind auch Datenschutzgründe damit einhergehend, die es ja zu schützen gilt, vor allem für eingeloggte User.

Was ist eine verschlüsselte Suche (Secure Search)?

Bzw. was bedeutet es, eine verschlüsselte Suche zu bedienen?

Bei Click auf ein Suchergebnis in Google wird dann immer eine Seite bei Google aufgerufen (etwa: www.google.com/?gehezu=www.gefunden.com&keywords=meine+keywords).
Diese Seite leitet dann erst auf die Zielseite weiter. Es werden also pro Click zwei Seiten aufgerufen, wobei der SSL-Filterstep einige Auswirkungen hat, vor allem aus SEO Sicht:

- Die Google-Zwischenseite enthält nun den Referrer (für interne Auswertung)

- Mit Google Analytics verbundene Websites erhalten diese Referrers nicht mehr (Keyword “not provided”)

- Nur mehr Google Adwords und Google Webmaster Tools können eine Liste von Suchbegriffen lt. Suchanfragen eingeloggter Google User auswerfen.

Das heißt: alle Keyword Reports (egal ob Google Analytics, SiteCatalyst, Piwik, etc.. ) werden bald Auswertungslücken haben, was die Evaluierung von organischen Suchanfragen und Besuchen über diese betrifft.



Nicht gut für Google Analytics User, aber gut fürs Google Adword Programm

Da die vollständigen Daten in der Secure Search Lösung von Google u.a. auch an Google Adwords übergeben wird, liegt der Verdacht nahe, dass sich Google den Sicherheitsaspekt zu Nutze macht, um noch mehr Kunden in das Google Adwords Programm zu locken. Man kann doch annehmen, dass jede Maßnahme zur Stützung der Cash Cow des Unternehmens (Adwords trägt ca. 95% zum Umsatz von Google bei)  – also auch die SSL Suche – genug Motivator ist, um das weltweit auszurollen. Der Datenschutzaspekt ist sicher nur ein willkommenes Vehikel.

Interessante Weblinks zum Thema:

http://www.icompetence.de/keyword-not-provided-google-secure-search/

http://www.seoptimise.com/blog/2011/11/why-is-not-provided-my-most-popular-keyword-in-google-analytics-and-how-can-i-fix-it.html



SEO – SEM für KMU, Vereine, Institutionen, Künstler

Rankings in Suchmaschinen – besser gefunden werden in Google & Co.

Erfahrungen der letzten Jahre mit kleineren Betrieben und Institutionen zeigen, dass es mittlerweile immer leichter wird, zielgenaue Optimierungen für Suchmaschinen zu platzieren, um in diesen besser gefunden zu werden. Mehr Besuche auf Websites zu generieren, ist unter normalen Umständen machbar, vorausgesetzt, man weiß, wo die Schrauben zu drehen sind und es handelt sich um Standard-CMS Lösungen.

SEO/SEM Traffic Pakete - download

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SEO in kleinen Schritten – leistbar und übersichtlich

Optimierungen ühren auch in kleineren Einheiten ebenso zum Erfolg. Es muss nicht immer das Megapaket sein, wie oftmals am Markt angebotenen und relativ teuer. Gezielte kleine Veränderungen auf Websites (Inhalte, Formulierungen, u.a. ) bewirken schnelle und vor allem langfristige Verbesserungen. Oft scheuen „Kleinbetriebe“ solche Aktivitäten, teils aus Unsicherheit, teils aus Angst vor hohen Kosten. Um diese Hürde zu überwinden habe ich bereits in der Vergangenheit speziell für kleinere Unternehmungen transparente und leistbare Pakete für die Optimierung von Websites erstellt, mit Erfolg.

SEO / SEM – Traffic Pakete

Einen kleinen Überblick über standardisierte Leistungspakete habe ich nunmehr zum Download bereitgestellt, Voraussetzung ist jeweils ein commitement über 4-6 Monate, je nach Paket.

Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren!

Linkaufbau – Linkbuilding – Top Ten Tipps

Linkaufbau – worauf ist zu achten? Bewährte Tipps aus der Praxis

Um in organischen Suchergebnissen (i.e. auf Google) zu guten Rankings für bestimmte Suchanfragen zu gelangen, ist die Linkpopularität einer Website einer der wesentlichsten Faktoren, neben anderen Suchmaschinenoptimierungsmethoden. Die Linkpopularität (Link Wikipedia) ist kurz gesagt “… ein Maßstab für die Anzahl und Qualität von Links…” und wird von Suchmaschinen zur Bewertung von Webseiten verwendet.

Um die Linkpopularität zu steigern, bedarf es eines gezielten Aufbaues von externen Links in relevanten Webumgebungen (themenorientiert). Weiters entscheidend ist ein “gesunder Mix” aus unterschiedlichen Plattformen (Directories, Weblogs, Social Media, etc….) und strategische Diversifikation von Links anhand unterschiedlicher, zielgerichteter Link-Formulierungen (Link-wording, Link-phrasing anhand selektiver Keywords)

Backlink Anteile an Start-/bzw. UnterseitenTOP TEN TIPPS für den LINKAUFBAU

1. Mix aus Links zur Startseite bzw. zu Unterseiten:
Soll eine Website Relevanz aufweisen, sollte sie, nicht wie im Chart rechts, alle Aufmerksamkeit auf die Startseite richten im Linkaufbau. Eine Website ist für Suchmaschinen am interessantesten, wenn sich viele verschiedene Inhalte hinter den eingehenden Links finden. Es ist wohl klar, dass die Inhalte möglichst “unique” im Netz sein sollten, also keine kopierten Artikel, die sich auf anderen Webseiten auch finden….

2. Themenrelevanz. Content muss sich “vertragen”. Links Indie Rock Musik wirken auf einem Musikblog optimaler, als in einem Seniorenforum.

3. Linkphrasing, Linkwording: Keine Links nach dem Schema: “Wir haben die besten Tipps für neue Musik! Klicken Sie hier!” sondern: “Hier haben wir die besten Tipps für neue Musik gefunden!”

4. Linktypen: Link ist nicht gleich Link. Ein Link auf Facebook wirkt anders, als in einem Follow Blog, oder in einem Kommentar eines Nachrichtenartikels. Der Mix macht es aus und der Fokus auf “follow Links only” hat sich mittlerweile relativiert. Alles ist gut, der Mix ist entscheidend.

5. Intensität: Der Linkaufbau soll permanent und moderat von statten gehen. Keine Ho-Ruck Aktionen für 1-2 Monate und dass war’s dann.

5. Blogs / Social Media: Links in Blogs, in Kommentaren, auf Facebook sind mittlerweile für den Gesamtmix wichtig.

6. Wikipedia: Ein Backlinks von Wikipedia ist, auch wenn nofollow, immer eine gute Referenz.

7. Das eigene Netzwerk nutzen: Oft werden die unmittelbaren Freunde und Partner für den Linkaufbau übersehen. Lieferanten, Kunden, Freunde, etc.. sind der ideale Partner im ersten Schritt!

8. Kostenloses anbieten: Das Web ist voll von Plattformen und privaten Blogs, die sich gegenseitig und die Welt über “Kostenloses im Web” unterhalten.

9. Nachrichtenportale mit Kommentaroptionen: Der Linkaufbau über Kommentare ist nicht 1. Priorität, doch es lassen sich über Nachrichtenportale und themenrelevante Beiträge immens viele neue Besucher für eine Website erzielen.

10. Social Bookmarks: Links auf Delicious, Misterwong und Co sind keine tollen Bringer für neue Visits, sie gehören aber zum runden Bild von thematisch und technologisch gut verteilten Links im Web.

Magento Shop System tweaks Google Snippets

A webshop-CMS, optimized from scratch for Search Engines

Intelligentes Webshop System optimiert Snippets für Suchmaschinen (Google Optimization)

I have to say: I just like it. Have a look:

magento shop system - standard title

magento shop system - standard title

magento shop system - snippet optimization

magento shop system - snippet optimization

Erklärung:
Trotzdem kein individueller <”title”> im Shop System für ein Produkt definiert wurde, extrahiert Google über Metainfos aus der Produktseite einen relevanten “title” für die SERPs (Search Engine Result Pages). Das erspart im Ernstfall jede Menge Zeit für die Contenterstellung, da man imho kein spezifisches Augenmerk auf korrekte Betitelung aufwenden muss. Das System hat aber natürlich Fallen, welche in den Whitepapers von MAGENTO beschrieben sind.

Linktipp: Ausführliche Tutorials zu Magento

Zwei interessante Links zum Tag (SEO/Journalismus)

(1) Liegt doch auf der Hand: DAS SELBSTINTERVIEW

oder wie Sie Ihre Reputation im Netz verbessern könnten,

wenn Sie aufgrund mangelnder Berühmtheit selten von Journalisten interviewt werden….

Aus dem Web-Prospekt von Whohub

Whohub wurde im Juli 2008 gegründet und steht in sechs Sprachen zur Verfügung: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Deutsch.

SELBSTINTERVIEW-Whohub-seo-reputation

SELBSTINTERVIEW auf Whohub zur Steigerung der Reputation im Netz

Mit einem Selbst-Interview in Whohub haben Sie u.a. folgende Vorteile:

  • Mit der Beantwortung der Fragen im Interview spiegeln Sie Ihren Werdegang und Ihr Werk wider.
  • …eine neue Form, von potentiellen Kunden, Angestellten, Geschäftspartnern oder Kollegen gefunden zu werden.
  • Sie haben die Gelegenheit, Links auf Ihre übrigen Internet-Präsenzen zu setzen. Damit wiederum verstärken Sie Ihre Position in den Suchmaschinen.
  • Sie gestalten Ihre Präsenz im Netz menschlicher und bereichern sie. Das ist effektiver als ein üblicher Lebenslauf.
  • Sie öffnen sich der Welt. Whohub erhält tausende von Besuchern täglich, die aus über 100 Ländern stammen.

Na mal gucken – den SELBSTINTERVIEW Selbsttest werde ich gleich durchführen und SEO-Auswirkungen bzgl. meines Namens oder einzelner Keywords überprüfen (Vorher/Nachher….). Update folgt im Kommentar.

(2) Kontakt zu Journalisten um $1 pro Zeichen

oder der teuerste Twitter-Pressedienst der Welt,

wenn Sie sich als PR-Berater bisher keinen Journalistenverteiler aufgebaut haben.

Muck-Rack-press-releases-twitterstyle

Muck-Rack Service für Press Releases im Twitterstyle

Muck Rack verspricht, ein Verzeichnis der wichtigsten twitternden Journalisten zu sein. Das hat den Vorteil, dass man, nach einzelnen Rubriken geordnet, Journalisten findet, welche zu bestimmten Themen berichten bzw. twittern. Also hat man potentiell drei Chancen.

1. Vorab zu erfahren, worüber Journalisten eventuell morgen berichten (via deren Tweets, für PR Leute bzgl. Monitoring nicht unbrauchbar…)

2. Journalisten direkt kennenzulernen (via FOLLOW bzw. deren Tweets)

3. Journalisten per Muck Rack Presseaussendungsservice direkt mit Unternehmensinformationen zu versorgen.

Letzteres Service kostet allerdings pro Zeichen der Press-Release Kurzinfo 1 Dollar ($1). Nicht billig, aber für sensible Reaktion auf ev. bevorstehende Enthüllungen bzw. zur schnellst möglichen Richtigstellung von falschen Fakten durchaus überlegenswert. Die Presseaussendung kostet minimal $50, maximal 90 Zeichen sind erlaubt. Aber natürlich kann man mittels Link in der Presseaussendung zu ausführlichen Informationen weiterleiten.

Die Idee ist jedenfalls keine schlechte, das Service ist verständlicherweise und aufgrund der Provenienz sehr US-lastig, ein deutschsprachiger Dienst in diese Richtung könnte man fast schon als erfolgsträchtiges Business Model in Erwägung ziehen.

Link Exchange proposals? Was’n das?

Was tun, wenn Web Marketing Consultants Link Exchange (reziprokes Linking) von Websites anbieten?

Sie haben diese, oder ähnliche Nachrichten vielleicht schon mal in Ihrer Mailbox:

Hi, my name is…., I’m Web Marketing Consultant.
I’ve greatly enjoyed looking through your site www.xyz.com and I was wondering if you’d be interested in exchanging links with my website, which has a related subject. I can offer you a HOME PAGE link back from 2 of my Online Marketing websites which are:

http://hallelujah-jetzt.org/ with page rank 4
http://www.mister-proper-consulting.net/ with page rank 3

If you are interested, please send me the following details of your site:
TITLE:
URL:

I’ll add your link as soon as possible, in the next 24 hours. As soon as it’s ready, I’ll send you a confirmation email along with the information (TITLE and URL) regarding my site to placed at yours.

Die grundsätzliche Idee aus Sicht von Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization = SEO) ist, dass sich zwei Seitenbetreiber gegenseitig verlinken und somit Suchmaschinen gegenseitig als Referenz angeben. Das Prinzip von Google beruht eben stark auf diese Art von gegenseitigen Verknüpfungen, wie im echten Leben auch. Wer viele Kontakte hat, der wird hoch geschätzt (sprich: besser gelistet in den Suchergebnissen….).

Diese Taktik machen sich dann selbsternannte Marketing Consultants zu Nutze, um im Internet nach “Link-Opfern” zu suchen und Ihnen Linkaustausch anzubieten. Das ist grundsätzlich nicht verwerflich, hat aber in den meisten Fällen einen versteckten Nutzen für die Initiatoren solcher Angebote. Daher ist Vorsicht angesagt und man sollte zumindest den folgenden Faktencheck machen:

Link Exchange proposals – Checklist

1. Websites des Anbieters inhaltlich checken, ob es sich nicht um schlichte Anhäufung von wertlosem Inhalt ohne Zusammenhang handelt.

2. Prüfen Sie die Seite, ob die Inhalte, die Sie auf der Seite sehen, auch von Google indiziert worden sind. Dies können Sie am besten tun, indem Sie in der Google Suchmaske “site:www.xyz.com”, also die Domain plus site: vorangestellt eingeben. Das Ergebnis sollte die selben Inhalte zeigen, die Sie auch auf der Website sehen. Sehr oft ist das nicht der Fall und es werden oftmals gezielt Inhalte für Link-Exchange Kampagnen auf die Startseite gestellt, obwohl die Seite im Hintergrund mit tausenden anderen, thematisch unzusammenhängenden Inhalten befüllt ist.

Whois - Domainauskunft

Whois - Domainauskunft

3. Whois Check: Geben Sie auf www.whois.net die Domain ein und prüfen Sie den Websitebetreiber. Wenn hier, wie im gegenständlichen Fall “Daniel Silva”, in der Avenida Los Dominicos Cdra 5 irgendwo in Peru als Domaininhaber für eine deutschsprachige Website geführt wird, können Sie getrost annehmen, dass hinter der ganzen Aktion etwas anderes, als ein seriöses Link-Tausch-Angebot steht.

Sedo Domain Reselling

Sedo Domain Reselling

Sodann – die freundliche Antwort retour können Sie sich getrost ersparen. Der Link wäre von Beginn an relativ wertlos, die die Seite in Kürze, wenn genügend “Opfer” Links gesetzt haben, die Domain am freien Markt mit einem satten Gewinn verkauft wird. Eine Domain, auf welche schon tausende Links referenzieren, wird mitunter schon um ebensoviele Dollars verkauft. Für die Betreiber solcher Linkaufbaumethoden, die wahrscheinlich in Schwellenländern unter Ausnutzung minderjähriger Mailing-Arbeiter vollzogen wird, ein gutes Geschäft.

Google Suggest – Arschbacke vs. Arschloch

Google-Saubermann-Image schlägt auf Suggest Service durch!

Vielen ist es wahrscheinlich schon aufgefallen: Google hat seine Funktion “Suggest” nun auch auf Google.at implementiert, zuvor war konnte man bereits auf .com während des Tippens eines Suchworts beliebte Stichworte, die ein entsprechendes Präfix besitzen, mit geschätzten Trefferzahlen einsehen.

Google schlägt bei der Eingabe Suchergebnisse vor

Den meisten könnte das Service eine Hilfe sein, denn es werden damit erstens Suchanfragen mit Rechtschreibfehlern verringert, was die Treffer logischer macht. Und zweitens beziehen sich die Suggests auch auf den physischen Standort des Users, die Vorschläge sind je nach Domain und Sprache verschieden.

Tippt man in etwa in UK [liver], nimmt Google an, dass man auf der Suche nach FC Liverpool ist, während man in US mehr Suggests für Leberkrankheiten findet, erklärt ein Google Produktmanager, bei Google nennt man das dann “local flavour”.

So weit so gut – doch was heisst das in weiterer Folge für Provider von Inhalten bzw. Suchmaschinenoptimierungen?

1. Bewusste Implementierung von falsch geschriebenen Keywords

Diese gehört wohl bald der Vergangenheit an, denn Google schlägt ja automatisch die Begriffe vor, die den Rechtschreibregeln entsprechen und am öftesten indiziert sind.

2. Verwendung von lokalen Begriffen

Die lokale Anpassung gewinnt wieder an Bedeutung, wodurch es aber schwieriger wird, Seiten mit überregionalen Formulierungen anzupassen. Etwa geht man als “österreichische” Seite mit dem Begriff “Gelsenschutz” in Deutschland unter, weil eben dort Mückenschutz gängiger ist.

3. Jugendfrei – bad word index

Natürlich werden Schimpfwörter bzw. nicht jugendfreie Keywords bewußt ausgeblendet. Das hat für Kinder, die mit 10 schon eifrig surfen natürlich Vorteile, weil sie so nicht auf dumme Gedanken bei der Suche nach [Kinderportal] kommen. Jedoch wundert es doch ein wenig, dass man 40.000 [arschbacke] den 780.000 [arschloch] Ergebnissen vorzieht.

Sauber sauber.

Ranking und Schmalz, Gott erhalt’s!

Mit “Werenfried” endlich zur Top Google Platzierung!

Nein, das ist kein Selbstbejubelungsbeitrag. Aber als Spezialist für Suchmaschinenoptimierung ist es schon eine meiner Aufgaben, meinen Namen auf Suchmaschinenergebnisseiten nach vorne zu bringen. Wäre da nicht die harte Konkurrenz in Person des leider schon verstorbenen Paters Werenfried van Straaten, u.a. Gründer der Vereinigung “Kirche in Not“, auch genannt “Speckpater”, weil er in den Nachkriegsjahren seine Padres mit dem Fahrrad und mit Speck und Schmalz voll gepackten Rucksäcken in die Wiederaufbaugebiete schickte.

Ihm verdanke ich auch meinen schönen Vornamen, allerdings war Pater Werenfried ein sehr sehr umtriebiger Missionar und hat daher auch seinen digitalen Footprint im Netz nicht zu schlank ausfallen lassen.

Das Match in den SERPs*

(*SEO-Lexikon 1: Search Engine Result Pages)

Werenfried vs. Werenfried
Werenfried Ressl vs. Werenfried van Straaten im Netz

Eine Suche auf Google nach dem Vornamen “Werenfried” ergibt folgendes Bild:

Durch den Wettbewerbsvorteil “Eintrag in Wikipedia”, der für Google ein wichtiges Indiz für das Ranking darstellt, haben die heiligen Werenfrieds noch die Nase vorne. Anders sieht es aber aus, wenn man nur “Seiten aus Österreich” bei Google auswählt. Dann darf ich dort als erster durch’s SERP-Ziel!

Freilich – Pater Werenfried hat seit geraumer Zeit keine Zeit mehr, sich mit dem Thema Linkaufbau** zu beschäftigen, im Gegensatz zu mir. (**SEO-Lexikon 2: Linkaufbau = sich im Netz gut zu verlinken und möglichst wertvolle Links zu seiner eigenen Website zu bekommen – Je mehr, desto höher das Ranking in Suchmaschinen….). Im Jenseits wird er “Weblog” oder “Linkbuilding” wohl nur noch entfernt von armen SEO-Seelen vernehmen.

Aber – um mit der Kirche im Dorf zu bleiben – dank des aktuellen PageRank Updates*** (***SEO-Lexikon 3: regelmässige Neubewertung von Websites durch Google) und PageRank 3/10 für www.oaaol.com ist meine digitale Identität wieder “gut” vertreten.

PS: Sollten Kirchen in Not ihre digitale Reputation im Netz verbessern wollen, Anruf oder Mail genügt!

Ranking und Schmalz, Gott erhalt’s!